guenstig.de Finanztip : Depotkonten
Jan
21
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21.01.2010 18:03
Ein Depotkonto wird benötigt, wenn man mit Aktien handeln will. Aktien haben gegenüber anderen Spar- und Anlagemöglichkeitn Vor- und Nachteile. Man kann Gewinne erzielen, die höher sind als die anderer Sparmöglchkeiten. Man geht aber auch ein höheres Risiko ein, denn Aktien können ihren Wert auch wieder verlieren.Wer in Aktien investiert, sollte deshalb über ein gewisses Guthaben verfügen, auf das er nicht unmittelbar angewiesen ist.
Zum kurzfristigen Ansparen von Vermögen eignen sich Aktien und Aktienfonds nicht. Hier bieten sich andere Sparformen, wie Tagesgeld und Termingeld, an.
Neben dem reinen Wertpapierdepot benötigt man immer auch ein Verrechnungskonto. Auf diesem werden Erträge verbucht und Dividenden gutgeschrieben. Viele Kreditinstitute bieten deshalb zum Depot auch ein Tagesgeldkonto an. Der Zinssatz für ein solches Konto ist höher als der eines normalen Girokontos.
Ein Depotkonto kann man bei einer Filialbank eröffnen, bei einer Onlinebank oder auch bei einem Onlinebroker.
Die richtige Entscheidung hängt vom Beratungsbedarf ab. Eigentlich sollte man theoretisch bei hohem Beratungsbedarf bei der Filialbank am Besten aufgehoben sein. Bei der Filialbank steht in der Regel ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung, der bezüglich Anlagestrategien, Chancen und Risiken der einzelnen Produkte umfassend beraten kann.
Jüngste Studine und schlechte Erfahrungen im letzten Jahr haben jedoch gezeigt, daß viele Bankberater sich bei der Beratung eher nach der eigenen zu erwartenden Provision richten, als anch dem Wohl des Kunden.
Es macht also auf jeden Fall sind macht sich selbst umfassend vorab zu informieren, z.B. mit Fachzeitschriften oder über das Internet. .
Wer bereits Erfahrungen mit Aktien und anderen Anlageprodukten gemacht hat kann direkt das Depot bei einer Onlinebank ins Auge fassen. Eine Beratung bekommt man hier zwar nicht, jedoch kann das Depot rund um die Uhr verwaltet werden. Man ist auch nicht ausschließlich auf den heimischen PC angewiesen. Auch unterwegs ist der Zugriff zum online geführten Depot möglich und sogar aus dem Ausland kann der Aktienbestand gecheckt und notfalls erweitert oder verringert werden.
Auch bei Onlinebrokern ist der Kunde nicht völlig auf sich allein gestellt. Auf den Websites der Anbieter finden sich nützliche Tipps und Tricks rund um die Geldanlage. Einige geben sogar Kundenzeitschriften heraus, die informative Artikel zum Aktienhandel enthalten. Teilweise wird eine Beratung per Telefon angeboten. Mit Hilfe sogenannter Analysetools kann der Nutzer eines Onlinebrokers Aktien und Aktienfonds selbst analysieren und danach seine Kauf- oder Verkaufentscheidung fällen. Diese Tools stellen viele Onlinebroker auf ihren Websites bereit.
Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, über die Konditionen verschiedener Anbieter sollte man sich vorab auf jeden Fal informieren.
Hier finden Sie unseren Vergleich für Depotkonten.