guenstig.de Finanztip : Wohngebäudeversicherung
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22.02.2010 14:31
Während dem Mieter eine Hausratversicherung ausreicht um sein Hab- und Gut zu schützen, sollte der Immobilienbesitzer zusätzlich noch für eine Gebäudeversicherung haben.
Die Hausratversicherung kommt hauptsächlich für Schäden an Gegenständen auf, während die Gebäudeversicherung auch Schäden am Gebäude selbst abdeckt.
Es handelt sich zwar um eine freiwillige Versicherung, wer aber zur Baufinanzierung einen Bankkredit benötigt, der sollte sich darauf einstellen, daß die kreditgebene Bank den Abschluss einer Feuerversicherung oder sogar einer Gebäudeversicherung vorschreibt.
Die Gebäudeversicherung (auch Wohngebäudeversicherung genannt) deckt Schäden durch Explosion oder Feuer ab, sowie nachgelagerte Schäden z.B. durch Löschwasser.
Hinzu kommen Schäden durch Blitzschlag, Sturm, Hagel oder Überschwemmung. Zudem ist in der Regel auch Vandalismus mitversichert, wenn also jemand vorsätzlich Teile des Gebäudes beschädigt oder gar zerstört. Besonders Personen, deren Immobilien besondere Gefahren durch bestimmte Naturereignisse ausgesetzt sein können, können in die Gebäudeversicherung zudem auch noch eine so genannte Elementarversicherung mit einbeziehen.
Elementarschäden sind Schäden durch Erdbeben, Sturmflut, Lawine oder Vulkanausbruchs. Der Inhalt einer Wohngebäudeversicherung ist nicht festgelegt, d.h. die Versicherer bieten unterschiedliche Tarife und Leistungen an. Deswegen empfiehlt es sich vor dem Abschluss einer Wohngebäudeversicherung Vergleiche durchführen.
Um einen aussagefähigen Vergleich gewährleisten zu können, müssen viele konkrete Angaben über die zu versichernde Immobilie gemacht werden. Die Höhe des Beitrages richtet sich nach diesen Kriterien. Um welche Kriterien es sich handelt erfahren Sie auf unserer Spezialseite für Wohngebäudeversicherungen; denn dort werden die benötigten Angaben einzeln abgefragt.
Zu den Kriterien für die Höhe der Versicherungsprämie gehören zum Beispiel die Größe des zu versichernden Gebäudes und die Lage (Stadt und genaue Lage dort), die Bauweise (Massivbauweise, Holzbau). Ausserdem spielt der Wohnort eine Rolle (Häuser in den Bergen brauchen normalerweise keine Versicherung gegen Strumflut).
Die Gebäudeversicherung ist allen Immobilienbesitzern zu empfehlen. Egal wie hoch der monatliche Beitrag auch sein mag, er ist sicherlich günstiger als die Kosten, dei durch einen Neubau enstehen, falls es zum Schlimmsten kommt. Ob es sich um private oder auch um gewerblich genutzte Immobilien handeln sollte ist dabei ganz gleich, denn die bestehenden Risiken sind in beiden Fällen die gleichen.
Hier finden Sie unseren Tarifrechner für Wohngebäudeversicherungen.