Über die Zusammensetzung von Gastarifen
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04.11.2009 11:17
Die Tariffindung im Gasmarkt ist nicht einheitlich. Unterschiedliche Anbieter bringen unterschiedliche Berechnungsgrundlagen zur Anwendung. Am häufigsten findet man die Einteilung in Arbeitspreis und Grundgebühr. Die Grundgebühr ist, wie es der Name schon andeutet, ein vom tatsächlichen Verbrauch unabhängiger Fixbetrag. Er soll den Anbietern helfen, die Kosten für Kosten für das Gasnetz und die Gaszähler zu decken.
Der Arbeitspreis hingegen definiert die Kosten pro genutzter Kilowattstunde. Der Gaszähler zeigt allerdings keine Kilowattstunden an, sondern die verbrauchten Kubikmeter Gas. Diese werden dann mit dem Brennwert des Gases multipliziert um auf Kilowattstunden zu kommen.
Einige Anbieter ziehen bei der Berechnung der Kosten auch die Leistung des Heizkessels als Grundlage heran. Das führt u.U. zu höheren Grundgebühren. Für den Kunden sind aber letztendlich, unabhängig vom Abrechnungssystem, nur dei tatsächlich anfallenden Kosten relevant. Deswegen macht ein Preisvergleich nur auf Basis der tatsächlichen jährlichen Kosten Sinn.
Diese können mit Hilfe unseres Gas-Preisvergleichs kostenlos hier ermitteln.