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Bei den vorhandenen Anschlüssen ist auf Art, Anzahl und Qualität zu achten. Ihr Heimkino wird praktisch um den Receiver herum installiert, deswegen muss er alle bereits vorhandenen aber eventuell auch zukünftig anzuschaffende Geräte verwalten zu können. Es kann also nicht schaden, wenn der Receiver mehr Anschlüsse hat als beim Kauf tatsächlich benötigt werden.
Die Zukunft ist digital, deswegen sind HDMI (High Definition Multimedia Interface) -Geräte besonders zukunftssicher. Es handelt sich hierbei um eine voll digitale Schnittstelle für Audio- und Videosignale, die Daten mit sehr hoher Bandbreite ohne Kompression und Qualitätsverlust übertragen kann. Zudem ist die Verkabelung sehr einfach, da für sämtliche Signale nur ein einziges Kabel nötig ist.
Bei den Videoanschlüssen eignen sich S-Video oder YUV Anschlüsse am Besten für die verlustfreie Übertragung von Videosignalen.
Eine einfache und qualitativ hochwertige Verbindung bieten Scart (Euro-AV) Anschlüsse. Sie können sämtliche Signale von FBAS bis YUV sowie auch den Ton in hoher Qualität übertragen. Voraussetzung hierfür ist aber ein Scartkabel mit voller Pin-Belegung (Kontakte). Da sich fast alle Geräte eines Heimkinos über eine Scart Schnittstelle mit dem Receiver verbinden lassen, kann man davon eigentlich nicht genug haben.
Wer Wert legt auf optimale Flexibilität und Multimedia-Fähigkeiten (weil z.B. ein PC and die Anlage angeschlossen werden soll), sollte sich nach Modellen mit Ethernet-Buchse, RS232-Schnittstelle, USB-Port oder Anschluss für den iPod von Apple umschauen.
Wer den Verstärker oder Receiver in absehbarer Zeit nur noch als Decoder und Vorverstärker nutzen und für die kraftvolle Beschallung auf Endstufen zurückgreifen möchte, sollte darauf achten, dass der Verstärker oder Receiver einen Sechs- oder Achtkanal-Pre-Out hat, um entsprechend leistungsstarke externe Endstufen anschließen zu können. Wer ein solches Projekt plant, sollte sich aber vergewissern, ob auch die Vorverstärkereinheit des ins Auge gefassten Modells gehobenen Ansprüchen genügt. Gerade bei preislich günstigeren Modellen wird dies nicht unbedingt der Fall sein.
Wer noch NTSC-Laserdiscs besitzt, die Dolby Digital 5.1-Ton haben, sollte unbedingt auf einen analogen Dolby Digital-RF-Eingang achten: Denn aus dem optischen Digitalausgang des Laser Disc-Spielers kommt nur PCM-Stereo, also ist 5.1-Ton nur via RF möglich. Hat das Wunschgerät keinen RF-Eingang, so sollte man trotzdem die Hoffnung nicht aufgeben und sich auf die Suche nach einem passenden Adapter machen, der von Kenwood vor einiger Zeit einmal angeboten wurde.
Wer noch Schallplatten hat, brauch einen Phono-Eingang. Ansonsten muss zusätzlich ein Phono-Vorverstärker angeschafft werden. Wer Boxenkabel mit großem Querschnitt oder Bananenstecker verwendet, sollte beim Verstärker- oder Receiverkauf darauf achten, dass für alle Lautsprecher am Anschlussterminal solide Schraubverschlüsse angebracht sind. Die windigen Klemmverschlüsse eigenen sich nur zur Aufnahme geringer und damit klanglich weniger guter Kabelquerschnitte.
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