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Ein Beamer ist ein spezieller Projektor, der Daten aus einem visuellen Ausgabegerät (Computer, DVD-Player, Videorekorder, usw.) in vergrösserter Form an eine Projektionsfläche wirft. Die Bandbreite reicht von stationären Hochleistungsprojektoren bis zu sehr kleinen Präsentationsprojektoren für den mobilen Einsatz.
Damit bietet der Beamer vielfältige Möglichkeiten im beruflichen oder privaten Bereich. Durch den Anschluss des Computers können somit, ohne zusätzlichen Aufwand, Daten, Filme, Software oder ähnliches einem grösseren Publikum vorgeführt werden. Sie stellen ein gutes Hilfsmittel für den Unterricht dar und ersetzen die klassische Schultafel oder schriftliche Unterlagen.
Im privaten Bereich erfreut sich der Beamer allergrösster Beliebtheit, weil er den Fernseher, speziell mit Hilfe einer Surround-Lautsprecher-Anlage, in eine kleines privates Kino verwandelt. Dadurch bekommt die private Vorführung von Filmen oder Sportereignissen, aber auch das Computerspielen eine ganz neue Dimension.
Die Wahl des richtigen Gerätes wird bestimmt durch den Einsatzzweck und die dahinterstehende Technologie eingesetzten. Unser Kaufberater Beamer gibt Ihnen alle Informationen die Sie benötigen um das richtige Gerät zu finden.
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| Kaufkriterien |
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Kontrastverhältnis
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Das Kontrastverhältnis gibt an, wie viel heller weiße Pixel im Vergleich zu schwarzen dargestellt werden. Je größer das Verhältnis, umso kontrastreicher ist das Bild. Für den Einsatz als Videoprojektor sollte das Gerät mindestens einen Kontrastwert von 800:1 haben, Spitzengeräte bieten sogar ein Kontrastverhältnis von 2500:1.
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Auflösung
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Die Auflösung: wird in Pixeln (Breite x Höhe) angegeben. Sie bildet die Grundlage für Detailauflösung und Bildschärfe.
Bei Büroanwendungen sollten Sie darauf achten, dass sich die Auflösung des Projektors nach der Auflösung der Datenquelle richtet. Projektoren können nur bei einer Einstellung ein wirklich klares und scharfes Bild liefern. Andere Auflösungen werden interpoliert (hochgerechnet). Die Bilder wirken unscharf . Wer also den Beamer überwiegend im Büro betreiben wird um Präsentationen vorzuführen, sollte die Auswahl der möglichen Geräte nach der Auflösung eingrenzen, wobei man sich an der Auflösung des eignen Bildschirms orientieren kann. Wird eine Beamer mit geringerer Auflösung eingesetzt, müsste dies beim Erstellen der Präsentation berücksichtigt werden.
Beim Heimkino liegen die Dinge etwas anders. Das Fernsehbild stellen solche Projektoren am besten dar, deren Auflösung nahe an der PAL-Norm liegt (704 mal 576 Punkte). Hier bieten sich Geräte mit 800 mal 600 Punkten (SVGA) Auflösung an. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Projektoren zwischen dem normalen 4:3-Fernsehformat und dem 16:9-Breitbildformat wechseln können. 16:9 ist vor allem dann wichtig, wenn viele DVDs betrachtet werden sollen.
Soll der Beamer auch oder hauptsächlich Dias and die Wandwerfen, sollte die Auflösung sich an der Auflösung der Digicam orientieren. Bei zu geringer Auflösung gehen sonst Details verloren.
Ist der Einsatzzweck nicht ganz klar oder wechselnd, sollte man tendenziell auf höhere Auflösungen gehen. 1024 x 768 Pixel ist auf jeden Fall zu empfehlen, da anamorph aufgezeichnete Filme auf DVD sich erst ab dieser dieser Auflösung fast ohne Verluste darstellen lassen. Inzwischen gibt es DLP-Chips, die für PAL optimiert sind (z.B. der Matterhorn-Chip). Es gilt: Je höher die Auflösung eines Digital-Projektors, desto kleiner die Pixel und desto kleiner der Pixelabstand und damit weniger Fliegengittereffekt (v.a. bei LCD-Projektoren). Deshalb kann mit zunehmender Auflösung der Betrachtungsabstand reduziert werden. Erste HDTV-taugliche Projektoren mit einer nativen Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten sind inzwischen auf dem Markt.
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Helligkeit
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Die Helligkeit wird in ANSI-Lumen angegeben; wieviel Lumen das Modell haben sollte, ist u.a. abhängig von der Projektionsdistanz, Raumgröße und von den Lichtverhältnissen.
Grundsätzlich ist es wünschenswert die Räume in denen die Vorführung stattfindet generell abzudunkeln. Kann dies nicht sichergestellt werden, muß man beim Projektorkauf auf höhere Lumen-Stärken achten. Lumen-stärkere Modelle bieten auch bei weniger abgedunkelten Räumen ausreichend Kontrast und Helligkeit.
Theoretisch sollte dies im Heimkino Bereich keine Rolle spielen, weil man ein Heimkino eigentlich nur in Räumen betrieben werden sollte, wo eine entsprechende Verdunklung gegeben oder möglich ist. Für die Videoprojektion reichen 800 ANSI Lumen aus, wenn die Projektionsfläche nicht größer als 2 m sein soll. Hier ist für hochwertige Bildwiedergabe ein hohes Kontrastverhältnis wichtiger. Ansonsten sollte man 1000 ANSI Lumen als Untergrenze festsetzen.
Im Bürobereich ist es nicht immer möglich den Präsentationsraum vollständig abzudunkeln. Die Teilnehmer einer Präsentation sollten die Möglichkeit haben Ihre Notizblöcke oder Gesprächspartner zu sehen. Für den Büroeinsatz sollte ein Projektor deswegen über eine sehr starke Leuchtkraft verfügen. 2000 ANSI-Lumen bilden in dem Bereich wohl die Untergrenze. Theoretisch könnte man sagen, je stärker die Leuchtkraft, desto besser das Bild.
Allerdings bedeutet große Leuchtkraft eine hellere Lampe und somit höheren Stromverbrauch. Außerdem entwickelt eine hellere Lampe mehr Wärme und muss dementsprechend stärker gekühlt werden, was meist ein höheres Betriebsgeräusch mit sich führt.
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Geräuschentwicklung
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Die eingesetzten Hochleistungslampen erfordern Kühlung. Je stärker die Lampe desto stärker muss die Kühlung sein. Die hierfür verwendeten Lüfter verursachen Geräusche. Speziell beim Filme schauen kann das auch auf die Nerven gehen. Deshalb sollte die in dB (Dezibel) gemessene Geräuschentwicklung beim Kauf unbedingt berücksichtigt werden Besonders leise Projektoren erzeugen kaum mehr als 30 dB, einige sogar knapp darunter. Die lauten Varianten erreichen manchmal sogar knapp 50 dB.
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Ersatzlampen
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Die Lampen sind sehr teuer und der entscheidende Faktor für die laufenden Betriebskosten. Deswegen sind der Preis und die Betriebsdauer der Projektionslampe ebenfalls ein Kriterium, das berücksichtigt werden sollte. UHP-, UHE-, Xenon-Lampen sind langlebiger als Metalldampflampen. Halogenlampen haben die geringste Lebensdauer.
Wer seinen Projektor viel benutzen möchte, greift also besser zu einem, dessen Lampe eine lange Lebensdauer verspricht, um die Folgekosten im Rahmen zu halten.
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Trapez-Korrektur
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Kann der Projektor nicht mit der Projektionsfläche auf einer Höhe stehen (weil er zum Beispiel and der Decke montiert ist) wird ein Bild auf die Leinwand geworfen, das sich nach einer Seite verjüngt, also die Form eines Trapez annimmt. Wenn der Projektor schräg zur Projektionsfläche steht, ist das Bild je nach Aufstellung unten schmäler als oben oder umgekehrt.
Die Trapez Korrektur korrigiert über Umrechnungsverfahren solche Verzerrungen. Mögliche Trapezkorrektur-Winkel sind sinnvollerweise etwa ab 10 Grad bis etwa 30 Grad. Höhere Werte würden das Bild unnötig verzerren. Nachteil: diese Korrektur kostet Pixel. Einige Modelle führen die Korrektur automatisch durch.
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Projektionsabstand
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Der erforderliche Projektionsabstand ist für gewisse Bildgrößen wichtig. Manche Projektoren benötigen sehr große Abstände und lassen nur in großen Räumen akzeptable Bildgrößen zu. Andere wiederum haben einen sehr kurzen Projektionsabstand. Dies erleichtert unter Umständen die Aufstellung (z.B. auf dem Couchtisch). Ferner sollte ein Zoomobjektiv (entweder Weitwinkel oder Tele-Bereich) vorhanden sein, um bei der Aufstellung und Größenanpassung Spielraum zu gewähren. Die Projektionsabstände sind in der Regel in der Bedienungsanleitung tabellarisch aufgelistet. Hier sollten Sie sich ausgiebig vom Fachhändler beraten lassen.
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Anschlüsse
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Je nach Einsatzzweck gewinnen die Anschlüsse an Bedeutung. Für Videoprojektion ist darauf zu achten, dass der Projektor über entsprechende Anschlüsse verfügt.
SCART (RGB-tauglich), S-Video, VGA-Anschluß, Composite (Cinch oder BNC), S-Video (Hosiden), YUV für Progressive Scan. Besonders hochwertige Projektoren bieten von manchen Anschlüssen sogar doppelte Ausführungen, oder voll digitale Schnittstellen wie DVI (diese sollte HDCP-fähig sein) oder HDMI. Wichtig für Hobbyfotografen, die gerne eine Diashow ohne PC durchführen wollen, ist die Möglichkeit, die Speicherkarte der Digicam direkt oder mit Hilfe eines PC-Card-Adapters in den Projektor stecken zu können.
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