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Kaufberater DVD-Player/-Rekorder

DVD Player

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DVD (Digital Versatile Disk)-Player wurden für das Abspielen von Videos auf einem DVD-Datenträger entwickelt.

Die heutigen DVD-Spieler können außerdem noch VCDs (Video Compact Disk) und SVCDs (Super Video Compact Disks), d.h. CDs mit Filmen oder Photos, verarbeiten.

Darüber hinaus kann er auch Audio-CD’s abspielen. Viele DVD-Spieler beherrschen Raumklang-Wiedergabe über entsprechende Lautsprecher, sofern ein Dolby Digital-, Dolby Surround- oder anderes Mehrkanal-Tonformat vorhanden ist. Ansonsten hört man gewohnte Stereoqualität oder auch, je nach Alter des Filmmaterials, ein Mono Tonsignal.

Inzwischen kann auch auf DVD aufgenommen werden, somit wird der Payer zum Rekorder. DVD-Player und Rekorder sind heute ein unerlässlicher Teil der Heimkino Anlage.

Der gute alte Videorekorder scheint ausgedient zu haben. DVDs bieten eine sehr gute Bild- und Tonqualität und sind meist mit mehreren Tonspuren ausgestattet, welche - zumindest bei amerikanischen oder britischen Produktionen - ein Filmerlebnis im Original-Ton ermöglichen.

Wichtig bei der Wahl des richtigen Gerätes ist der geplante Einsatzzweck, speziell im Hinblick auf die anderen Geräte, die mit dem Player verbunden werden sollen. Alles weitere erfahren Sie in der nachfolgenden Übersicht zum Kaufberater DVD Player-Rekorder.


Kaufkriterien

Formate

Bei den DVD's und damit auch bei den Abspielgeräten haben sich mehrere Formate gleichzeitig am Markt etabliert. Man hat die Wahl zwischen DVD-R/-RW, DVD+R/+RW und DVD-RAM.

Das Kürzel "R" steht dabei für "Recordable" (bespielbar) und "RW" steht für ReWritable (wiederbespielbar). Der Begriff "RAM" wurde aus der Computersprache adaptiert, steht aber ebenfalls für wiederbeschreibbare DVDs. Somit sind am Markt verschiedene Modelle verfügbar, die wahlweise zu einem oder mehreren Formaten kompatibel sind.

Während die meisten DVD-Player die R/-RW bzw. +R/+RW abspielen können, sind Geräte für das DVD-RAM-Format eher selten. Zusätzlich zu den DVD-Medien gibt es Speicherformate, die nicht mit allen DVD-Spielern und DVD-Rekordern kompatibel sind. Deswegen kann es beim Austausch von Medien zu Problemen kommen. Z.B. bei den Formaten (S) Video-CD, MP3 oder DivX. Deswegen sollte man sich vor dem Kauf Gedanken machen über die Formate der Medien sie man selbst schon besitzt und die man eventuell mit anderen tauschen möchte.

Video Normen

Wer DVD's aus Amerika ansehen möchte muss sicherstellen, daß der Player entweder codefree ist, oder der voreingestellte Ländercode verändert werden kann. Darüber hinaus müssen Player und Fernseher das amerikanische Format NTSC unterstützen.

Regional Code

Um die Weltmärkte gegeneinander abzuschotten erfand die Filmindustrie die Einteilung in Ländercodes. Europa hat den Ländercode 2, die USA und Kanada haben den Ländercode 1. Darauf müssen Sie achten, wenn sie Film aus anderen Ländern abspielen wollen. Es gibt Möglichkeiten die Ländercodes auszuschalten. Man sollte also vor dem Kauf eines Players herausfinden, ob und wie man dessen Ländercodebarriere umgehen kann.

Viele Geräte kann man einfach mit der Fernbedienung frei schalten, nachdem man die passenden Steuerungsbefehle im Internet aufgespürt hat. Andere müssen teuer durch den Austausch einiger Hardwarekomponenten vom Ländercode befreit werden. Der Ländercode alleine erlaubt allerdings das Abspielen amerikanischer DVDs noch nicht, es ist auch darauf zu achten, dass der Player auch mit dem amerikanischen Format NTSC zurechtkommt (siehe Videonormen).

Ton

Surround-Sound-Systeme bieten den besten Sound und bieten echtes Kino Feeling zu Hause. Dabei wird mit mehreren Lautsprechern, die vor, hinter und neben dem Zuschauer aufgestellt werden, ein dreidimensionaler Raumklang erzeugt. Zu diesem Zweck sind in den letzten Jahren mehrere Systeme entwickelt worden: Dolby Surround Pro Logic, THX-Sound, DTS. Welches Verfahren das Gerät beherrschen sollte hängt davon ab, mit welchem Verfahren eventuell bestehendes Audio-Equipment kompatibel ist. Eine technische Alternative zur Installation mehrerer Lautsprecher ist Virtual Surround. Spezielle Hardware bereitet dabei das Audiosignal auf und erzeugt somit ein stark räumlich wirkendes Klanggefühl.

Anschlüsse

In der Verbindung mit dem Fernseher bietet ein Scart-Anschluss die höchste Bild- und Tonqualität. Durch die Verbindung über den Scart-Anschluss wechselt der Fernseher beim Einschalten des DVD-Players automatisch auf den entsprechenden Kanal.

Wenn man den Player über eine S-Video-Buchse (gelber Cinch-Anschluss) mit dem TV-Gerät verbindet, muss man Extrakabel für die Tonkanäle anschließen, da die S-Video-Buchse nur die Bildinformationen überträgt. Die Bildqualität ist etwas schlechter als beim Scart-Anschluss.

Während der S-Video-Anschluss also also nicht zwingend erforderlich ist, kann man über Cinch-Anschlüsse für die Tonausgabe den DVD-Player mit dem Hifi-Verstärker verbinden und so Audio-CDs und gegebenenfalls MP3-CDs/-DVDs über die Musikanlage hören. Wer eine Surround-Anlage für Raumklang anschließen möchte, sollte auf die Anschlusszahl des jeweiligen Surround-Decoders achten.

Wenn der Fernseher nur einen Scart-Anschluss hat, kann man nur Videorekorder oder DVD-Player anschließen. In diesem Fall ist es sinnvoll, einen DVD-Player mit mehreren Scart-Anschlüsse zu wählen. An diesem kann man dann weitere Geräte anschließen, die über den DVD Player ein Signal an den Fernseher schicken können.

Wer einen Videoprojektor oder einen Plasmaschirm mit DVI-Schnittstelle besitzt, sollte unbedingt auf einen DVI-Ausgang am DVD-Player achten. Denn wie auch beim PC entfällt bei dieser Verbindung die qualitätsmindernde Umwandlung vom digitalen ins analoge Bildformat. Stattdessen werden die Daten voll digital übertragen. Das Ergebnis: ein noch besseres Bild mit kräftigeren und leuchtenderen Farben.

Die Progressive-Scan-Technik sorgt ebenfalls für eine bessere Bildqualität. Ein DVD-Player mit diesem Feature baut das Fernsehbild nicht aus fünfzig Halbbildern in der Sekunde auf, sondern aus 25 Vollbildern. Dadurch wird das Bild klarer und vor allem ruhiger. Am DVD-Player befindet sich dafür ein so genannter YUV-Ausgang, durch den Helligkeits- und Farbinformationen getrennt übertragen werden. Am Fernseher oder Videoprojektor ist ein entsprechender Eingang nötig, um das Progressive-Scan-Verfahren nutzen zu können.