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Kaufberater Fernbedienung

Fernbedienung

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Wenn auf dem Couchtisch kein Platz mehr für Knabbergebäck ist, weil sich die Fernbedienungen stapeln, dann ist es vielleicht an der Zeit über eine Universalfernbedienung nachzudenken.

Es gibt sie in zwei Versionen, programmierbare (lernfähige) und vorprogrammierte. Bereits vorprogrammierte Fernbedienungen beinhalten eine Datenbank mit den Infrarot-Steuerbefehlen (Codes) der zu bedienenden Geräte.

Lernfähige Fernbedienungen haben eine interne, erweiterbare Datenbank. Sollte ein Hersteller standarmäßig nicht enthalten sein, können Informationen von der Originalfernbedienungen überspielt werden.

Alles weitere erfahren Sie in der nachfolgenden Übersicht zum Kaufberater Fernbedienung.


Kaufkriterien

Programmierung per PC

Ein Update über den PC stellt die komfortabelste Lösung der Konfigurierung dar. Dazu muss die Fernbedieung einen Anschluss besitzen (in der Regel USB). Damit wird nicht nur die Konfigurierung einfacher, man kann das Gerät selber up-to-date halten, indem man regelmäßig updates von der Seite des Herstellers herunterlädt. Das alles etzt allerdings einen Internetanschluss voraus. Top-Modelle können auch mittels integriertem WLAN-Moduls über ein kabelloses Netzwerk Kontakt mit einem PC und dem Internet aufnehmen, sofern der PC dafür ausgerüstst ist.

TV-Programm in der Fernbedienung

Einige Modelle erlauben das Herunterladen des elektronischen Programmführers. Damit wird dei Fernbedienung zur Programmzeitschrift.

Bedienung

Fernbedienungen gibt es heutzutage mit der klassischen Bedienung per Tasten, mit Touchscreen und als Lösungen die sowohl Tasten, als auch Touchscreen-Elemente enthalten. Tastenmodelle sind noch immer am populärsten. Sie sind relativ preiswert und stromsparend. Bei Touchscreen-Fernbedienungen gibt es, anstelle der Tasten, eine berührungsempfindliche Oberfläche. Für jedes zu bedienende Gerät ist eine eigene Anzeigeseite vorhanden. Das erleichtert die Bedienung. Touchscreen Modelle benötigen mehr Strom und haben normalerweise eine eigene Ladestation. Eine Kombination aus den zuvor genannten Typen bieten Fernbedienungen, die sowohl klassische Tasten als auch ein Touchscreen besitzen. Hier lassen sich Standardfunktionen auf die normalen Druckknöpfe legen. In den Touchscreenbereich legt man dann seltener benötigte Funktionen.

Komfort

Eine Universalfernbedienung sollte nicht nur den Vorteil haben, mehrere Einzelversionen zu ersetzen, sondern darüber hinaus den Komfort zu erhöhen. Dazu zählt beispielsweise das Beherrschen von Befehlsketten, auch Makros genannt. So kann man beispielsweise mit nur einem Tastendruck Fernseher, AV-Receiver und DVD-Player einschalten und jeweils die richtigen Kanäle einstellen lassen, wenn man eine DVD sehen möchte. Einige Fernbedienungen haben solch gängige Befehlsketten bereits von Haus implementiert, anderen kann man diese mehr oder weniger leicht beibringen.

unterstützte Geräte

Um die Fernbedienung für ein bestimmtes Gerät zu aktivieren, muss man in der Bedienungsanleitung den entsprechenden Hersteller finden und dort gelisteten Gerätecode in die Fernbedienung eingeben. Fortschrittlichere Modelle suchen automatisch nach dem richtigen Code. Achten Sie darauf, daß die Datenbank veränderbar ist. Das ist bei besonders günstigen Modellen nicht immer der Fall. Daher sollte man zu diesen Geräten nur dann greifen, wenn sichergfestellt ist, daß die zu bedienenden Geräte dort auch gelistet sind.

Speicher

Wenn die Fernbedienung nur mit austauschbaren Batterien betrieben wird, dann gehen beim Batteriewechsel Informationen verloren. Um zu vermeiden, daß beim Batteriwechsel alles neu eingestellt werden muss, sollte man auf eine Fernbedienung mit nichtflüchtigem Speicher zurückgreifen oder auf ein Gerät mit einer separaten Ladestation.

Punch-through-Funktion

Die Punch-through-Funktion ermöglicht die Steuerung von Funktionen eines Gerätes (z.B. Fernseher), während man sich in der Bedienstruktur eines anderen Gerätes (z.B DVD Player) befindet. Das erspart unnötiges hin- und her schalten.