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Rückprojektions-Fernseher

Rückprojektions Fernseher

Rückprojektionsfernseher stellen für den Heimkino Fan die preisgünstige Alternative zum Plasma-Fernseher dar. Beim Rückprojektions-Fernseher wird das Bild über einen integrierten Projektor über Umlenkspiegel von hinten auf eine lichtdurchlässige, mehrschichtige Projektionsscheibe projiziert.

Auf dieser Scheibe ist projektorseitig eine Fresnellinse angebracht, welche das Licht bündelt und es gleichmässig auf der Projektionsfläche verteilt; eine Kontrastschicht verstärkt den Kontrast des Bildes. Dadurch können grosse Bildschirmdiagonalen erreicht werden.

Die Bildqualität eines Röhrenfernsehers kann der Projektionsfernseher zwar nicht erreichen, in Punkto Leuchtkraft und Bildschärfe ist er dem normalen Videoprojektor allerdings überlegen, da die Bildprojektion ohne Einfall von Umgebungslicht im geschlossenen Gehäuse stattfindet. Das Bild wirkt recht brillant und plastisch.

Ein Nachteil besteht allerdings darin, dass die volle Qualität nur dann wahrgenommen werden kann, wenn man direkt vor dem Gerät sitzt. Sieht man von der Seite auf den Bildschirm, verliert das Bild schnell an Qualität. Rückpro-TVs sind mit Röhren-, LCD-und DLP-Projektoren erhältlich.

Bei LCD (Liquid Cristal Display) Projektoren wird das Bilder mit Hilfe flüssiger Kristalle erzeugt, die zwischen zwei Glasscheiben schwimmen. Je nachdem in welcher Position diese Kristalle liegen, lassen sie Licht bestimmter Wellenlänge, also bestimmter Farbe durch. Mit Hilfe von Transistoren lassen sich die Kristalle in eine gewünschte Position bringen und somit jedes gewünschte Bild erzeugen. Da für die Bilderzeugung lediglich ein kleines Display vor der Projektionslampe zuständig ist, reduziert sich der Raumbedarf auf die Umlenkung der Bilder auf den Schirm, was das flachere Gehäuse begründet.

Die DLP-Technologie ist vom U.S.-amerikanischen Unternehmen Texas Instruments patentiert und basiert auf mikroskopisch kleinen Spiegeln, die auf einem DMD-Chip (Digital Micromirror Device) angebracht sind. DMD-Chips mit einer XGA-Bildauflösung von 1024x768 enthalten eine Anordnung von 786432 winzigen Spiegeln, die durch elektrische Impulse in Bewegung versetzt werden; bis zu tausendmal in der Sekunde. Dadurch gelangt mal mehr, mal weniger Licht der Bildquelle auf den Schirm, was für natürliche Farben und eine gleichmässige Darstellung sorgt. Mittlerweile sind DMD-Chips mit verschiedenen Auflösungen von bis zu 2048x1080 erhältlich. Sie bestehen aus ca. 2 Millionen Spiegeln, die jeweils kleiner als ein Fünftel der Breite eines menschlichen Haares sind und sich elektronisch ansteuern lassen.

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