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Kaufberater Plattenspieler

Plattenspieler

 

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Ein Plattenspieler ist ein Gerät zum Abspielen von analogen Schallplatten. Auch wenn sie in der Masse durch die Erfindung von CD und DVD an Popularität eingebüsst haben, sind sie immernoch da und wieder auf dem Vormarsch.

Für den DJ sind sie das wichtigste Arbeitsgerät. Beim Plattenspieler wird die Rille der Schallplatte mit einer Nadel (aus Metall-, Saphir- oder Diamant) oder auch mit einem Laser abgetastet.

Obwohl der Laser eigentlich der digitalen Technik von CD-Playern zugeordnet wird, wird beim Plattenspieler auch beim Abtasten mittels Laser das gewonenne Signal auf analogem Weg verarbeitet. Der Tonabnehmer wandelt die Schwingungen der Nadel in schwache elektrische Ströme um. Die Töne werden dann entzerrt und verstärkt. Der Tonabnehmer hängt an einem Tonarm.

Grundsätzlich kann man Plattenspieler nach Ihrem Einsatzzweck sortieren. Dient der Plattenspieler nur zum Musikhören oder soll mit ihm auch Musik gemacht werden, d.h. dient er zum Plattenauflegen bei Partys oder in Discotheken.

Wer nur Musik hören möchte, braucht keinen "Turntable", wie sie in Clubs und Diskotheken zu finden sind. Wer seine Schallplatten nur hören und nicht "scratchen" möchte, benötigt lediglich einen einfachen Hifi-Plattenspieler. Diese verfügen über einen integrierten Vorverstärker mit Line-Ausgang, können also problemlos an fast jede Kompaktanlage angeschlossen werden.

Alles weitere erfahren Sie in der nachfolgenden Übersicht zum Kaufberater Plattenspieler.


Kaufkriterien

Betriebsart

Bei den Plattenspielern gibt es vollautomatische, halbautomatische und manuelle Geräte. Vollautomatische Plattenspieler starten ihren Motor, sobald der Tonarm angehoben und in Richtung Schallplatte bewegt wird. Der Tonarm kann dann manuell, manchmal auch elektronisch per Knopfdruck auf die Rillen der Schallplatte abgesengt werden. Halbautomatische Varianten führen zumindest den Tonarm am Ende der Schallplatte wieder zurück in die Halterung. Bei manuellen Plattenspielern muss der Tonarm per Hand auf die Platte gelegt werden. Der Motor des Plattentellers wird dann mittels eines Tasters gestartet oder gestoppt.

Plattenteller

Der Plattenteller ist der Teil des Plattenspielers auf dem die Schallplatte liegt. Der Teller sollte ein gewisses Gewicht haben. Den ein schwerer Teller, etwa aus Metall läuft, gleichmäßig und lässt sich nicht so schnell erschüttern.

Antrieb

Bei Plattenspielern unterscheidet man zwischen Direktantrieb und Riemenantrieb. Beim Direktantrieb ist die Achse des Plattentellers auch die Achse des Motors oder der Plattenteller selbst ist Teil des Antriebs.· Durch die direkte Kraftübertragung vom Motor zum Teller erreicht der Antrieb ein hohes Drehmoment und gute Bremseigenschaften. Der Direktantrieb läuft in der Regel gleichmäßiger als der Riemenantrieb und die Rotationsgeschwindigkeit des Plattentellers wird ohne Verzögerung erreicht. Ganz wichtig für den professionellen DJ Einsatz : nur der Direktantrieb eignet sich wirklich zum Scratchen oder zum Backspin. Für den Hausgebrauch, d.h. zum reinen Musikhören ist Riemenantrieb ebenso gut, wenn nicht besser. Beim Riemenantrieb sind Motor und Plattenteller entkoppelt. Unerwünschte Vibrationen im Plattenteller können so leichter minimiert werden. Aufgrund des geringen Startdrehmoments braucht die Schallplatte ein bisschen länger, bis sie die richtige Geschwindigkeit erreicht hat. Riemenantrieb ist zum scratchen nicht geeignet.

Umschaltbar 33.3 / 45 U/Min

Ein Plattenspieler muss Singles mit 45 Umdrehungen pro Minute und Langspielplatten mit 33 Umdrehungen pro Minute abspielen können, einige Geräte laufen zusätzlich mit 78 UpM.

Tonarm

Der Tonarm trägt das Tonabnehmersystem mit der Nadel. Er sollte in der Höhe verstellbar sein. Am Tonarm müssen Auflagegewicht des Tonabnehmersystems und Anti-Skating eingestellt werden können.

Geschwindigkeitsregelung

Die Geschwindigkeit des Motors sollte sich stufenlos regeln lassen, denn manchmal kommt es zu Abweichungen durch das Zusammenspiel von Schallplatte, Plattenteller und Motor. In der Regel lässt sich die Drehgeschindigkeit zwischen 8-10 Prozent variieren.

Rumpelgeräuschabstand

Die Mechanik des Plattenspielers selbst entwickelt Geräusche. Diese Geräuscher werden durch die mechanische Abtastung der Schallplatte verstärkt hörbar. Wenn man die vom Plattenspieler verursachten Geräusche ins Verhältnis setzt zum lautesten Signal, das man als Musik hören kann, dann erhält man den Rumpelgeräuschabstand. Der Wert wird in Dezibel dB gemessen. Hierbei gilt : je größer, desto besser.

Antiskating

Durch die Rotationskräfte, die vom Plattenteller auf den Tonarm einwirken, kann es passieren, daß die Nadel nach aussen wegrutscht. Das wird als "Skating" bezeichnet. Dagegen wirkt das "Anti-Skating". Das Anti-Skating-System ist meist ein kleiner Drehregler, mit dem eine Kraft eingestellt wird, die der Rotationskraft entgegenwirkt.

Gewicht

Ein zu leichter Plattenspieler neigt eher zu Reaktionen, wenn Erschütterungen auftreten, speziell wenn der Plattenspieler in einer unstabilen Umgebung steht. Je höher die Anforderungen an den Plattenspieler sind (wenn er z.B. öfter bei Partys zum Plattenauflegen genutzt werden soll), desto mehr muss auf Robustheit geachtet werden.

Füße

Die Füße des Plattenspielers sollten verstellbar sein um Unebenheiten der Aufstellfläche auszugleichen. Ausserdem sollten sie dazu beitragen, das gesamte System gegen Erschütterungen unempfindlicher zu machen. Dazu werden an den Unterseiten der Füße Filz oder Gummi angebracht. Verstellbare Füße

Schutzhaube

Um den Plattenspieler vor Staub oder herumfliegenden Teilen zu schützen ist eine Abdeckhaue sinnvoll.