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Ein Aktenvernichter, auch Reißwolf oder Shredder genannt, dient dazu vertrauliche Dokumente so zu zerkleinern, dass sie nicht mehr lesbar sind.
Ein Aktenvernichter zerschneidet das Dokument in so kleine Teile, dass diese für sich allein kaum verwertbare Informationen enthalten und nur mit großem Aufwand wieder korrekt zusammengefügt werden könnten.
Einfachere Aktenvernichter schneiden das Papier lediglich in schmale Streifen. Höherwertigere Aktenvernichter machen zusätzlich horizontale Schnitte. Diese Schneideweise wird als Cross-Cut (Kreuzschnitt) bezeichnet. Neuere Modelle können neben Papier auch Kreditkarten und CDs bzw. DVDs schreddern.
Das Kleinschneiden von Papier hat den Vorteil, dass es im Büroalltag gefahrloser und einfacher durchführbar ist als andere Methoden der Aktenvernichtung (z. B. Verbrennen) und außerdem die Papierschnipsel noch dem Papierrecycling zugeführt werden können. Seit einigen Jahren werden Aktenvernichter vermehrt auch im privaten Umfeld eingesetzt. Damit wird vermieden daß vertrauliche Daten (Adresse, Rechnungsdaten, Bankverbindungen etc.) von unbefugten Dritten missbraucht werden können.
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Sicherheitsstufe
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Ein Aktenvernichter dient dazu vertrauliche Informationen zu bewahren. Mit welcher Sicherheit er das tut wird in Deutschland per DIN-Norm DIN 32757 bewertet.
Die verschiedenen Sicherheitsstufen sind durch die Streifenbreite und die Partikelfläche der Schnitt-Reste gekennzeichent. Es sind fünf Sicherheitsstufen für Papier definiert (DIN 32757-1:1995-01):
- Sicherheitsstufe 1 (empfohlen für allgemeines Schriftgut)
- Sicherheitsstufe 2 (empfohlen für internes, nicht besonders vertrauliches Schriftgut)
- Sicherheitsstufe 3 (empfohlen für vertrauliches Schriftgut)
- Sicherheitsstufe 4 (empfohlen für geheimzuhaltendes Schriftgut)
- Sicherheitsstufe 5 (für maximale Sicherheitsanforderungen)
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Schnittart
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Einige Aktenvernichter schneiden das Papier in Streifen, das bezeichnet man als Streifenschnitt oder "Straight Cut".
Die Größe des Schnittguts bezeichnet man als die Partikelfläche. Um auch höheren Anforderungen an die Sicherheit und Vertraulichkeit gerecht zu werden, gibt es Aktenvernichter, welche die Streifen mehrmals zerkleinern. Dabei gibt es wiederum mehrere Verfahren, den Kreuzschnitt und den Partikelschnitt oder "Cross Cut". Beim Partikelschnitt ist das Müllvolumen geringer.
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Leistung
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Je nachdem, wie viel Material regelmäßig vernichtet werden muss, sollte man sich die Leistung des Gerätes genauer ansehen. Unter der Leistung versteht man die Anzahl der Blätter, die auf einmal zerkleinert werden können.
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Funktionen
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Neben der Vernichtung von Dokumenten bieten einige Aktenvernichter einen extra Einzug für CD-ROMs und Kreditkarten. So können auch auf diesen Medien enthaltene Daten unlesbar gemacht werden. Meist werden die CD-ROMs dabei in drei bis vier Streifen geschnitten, so dass eine Wiederherstellung der Daten ausgeschlossen werden kann.
Einige Geräte sind auch Heftklammernfest. Damit können auch zusammengeheftete Dokumente vernichtet werden.
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Abfallbehälter
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Aktenvernichter gibt es mit eigenem Abfallbehälter oder als Aufsatz für den Papierkorb. Eigene Auffangbehälter verhindern die Staubentwicklung im Büro. Bei Geräten mit Auffangbehältern sollte man darauf achten, daß diese über eine Abschaltautomatik verfügen.
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Sicherheit
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Fast alle Geräte verfügen über einen automatischen Überhitzungsschutz. Dieser sorgt dafür, dass der Motor des Aktenvernichters abgeschaltet wird, bevor er durch zu große Hitze schaden nehmen kann.
Zusätzlich sollte ein Aktenvernichter einen Schutzschalter haben, der verhindert, dass der Motor weiter läuft, wenn die Schneideinheit vom Auffangbehälter gehoben wird.
Zudem muss der Einzug so schmal sein, dass man beim Einführen des Papiers nicht an die Klingen gelangen kann. Da es bei der Benutzung auch zu einem Papierstau kommen kann, ist eine Rücklauffunktion sinnvoll.
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