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Ein Fieberthermometer ist ein Thermometer, das mit hoher Genauigkeit eine Temperatur von 36 °C bis 44 °C misst und die dabei gemessene Maximaltemperatur festhält.
Die ersten Fieberthermometer waren mit Quecksilber gefüllte Glasthermometer. Sie sind einfach zu handhaben, messen genau und sind günstig in der Anschaffung. Da die Verwendung von Quecksilber als Messflüssigkeit sowohl bei Beschädigung, als auch bei der Entsorgung des Thermometers sehr problematisch ist, haben sich daneben auch Alkohol und eine Legierung aus Gallium, Indium und Zinn (Galinstan) als Thermometerflüssigkeiten etabliert.
Mit dem Glasthermometer misst man oral, rektal oder unter den Achseln. Neben dem klassischen Glasthermometer gibt es auch batteriebetriebene Digitalthermometer. Bei diesen wird die Temperatur über einen elektronischen Sensor erfasst. Der Sensor verändert seinen elektrischen Widerstand entsprechend seiner Temperatur. Diese Widerstandsänderung wird in einer kleinen elektronischen Schaltung ausgewertet und in °C (Grad Celsius) oder °F (Grad Fahrenheit) angezeigt, wobei der Wiederstandswert in einen Körpertemperaturwert umgerechnet wird.
Digitalthermometer messen exakt, solange die Batterien noch funktionieren. Sie zeigen das Ende der Messung durch einen Signalton und durch Sprachansage an. Digitalthermometer sind zur oralen, rektalen Temperaturmessung und zur Messung unter der Achsel geeignet.
Kontaktthermometer gibt es auch als Schnullerthermometer.
Batteriebetriebene Infrarot-Thermometer messen die von Stirn oder Trommelfell abgestrahlte Wärme. Diese wird über eine Linse aufgenommen und in Temperaturwerte umgewandelt. Der Vorteil der Infrarot-Fieberthermometer gegenüber herkömmlichen hermometern ist, dass die Messung nur wenige Sekunden dauert. Allerdings ist die Genauigkeit unter Umständen nicht ausreichend. Deshalb sind sie eher für den Hausgebrauch geeignet und werden in der Regel von Ärzten nicht verwendet.
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