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Der Arbeitsspeicher ist vergleichbar mit Ihrem Schreibtisch. Je größer die Fläche, desto mehr Unterlagen können auf Ihr gelagert werden, desto schneller geht die Arbeit. Je mehr Unterlagen auf dem Schreibtisch gelagert werden können, desto weniger muss man zum Aktenschrank laufen.
Dieses Beispiel hinkt zwar ein bisschen, macht aber die Aufgabe des Arbeitsspeichers recht klar. Mit mehr Speicher hat das System mehr Platz und alles läuft normalerweise deutlich schneller. Das Betriebssystem muss weniger Routinen auf der viel langsameren Festplatte zwischenlagern und hat stets alle wichtigen Funktionen verfügbar. Das selbe gilt für die ausführbaren Programme.
Wenn man mit der Computerleistung nicht mehr ganz zufrieden ist, macht es sehr viel Sinn in mehr RAM zu investieren, zumal dieser gar nicht so teuer ist.
Selbst der PC Einsteiger brauch vor der Aufrüstung nicht zurückzuschrecken, weil der Einbau sehr einfach geworden ist. Anstatt sich nun sämtliche Fachbegriffe zum Thema Arbeitsspeicher anzueignen, sollte man sich das Handbuch des PC und/oder des Motherboard zu Gemüte führen, denn dort sind die vom jeweiligen Gerät verwendbaren Speicher aufgeführt. Das grenzt die Liste der Alternativen bereits deutlich ein. Falls das Handbuch nichts hergibt, kann man immer noch die Webseite des PC, bzw. Motherboard Herstellers bemühen um an die gewünschte Information zu kommen.
Der RAM mit Double Data Rate (DDR) bildet heutzutage den Standard. Er bearbeitet zwei Datentransfers pro Taktzyklus. Die neueren Generation en von DDR-Speichern haben eine höhere Taktung, d.h. es werden mehr Daten verarbeitet. Gleichzeitig benötigt dieser Speichertyp eine niedrigere Stromspannung. Dies wird speziell beim Notebook interessant, wo mit diesem Speichertyp die Akkulaufzeit verlängert werden kann. Weiterer Vorteil ist die höhere Speicherdichte, die es gestattet, Rambausteine mit mehr Fassungsvermögen zu produzieren.
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Speichergröße
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Der Computer verwendet den Arbeitsspeicher als Zwischenspeicher für temporäre Daten. Wenn der Arbeitsspeicher voll ist, müssen Daten auf die vergleichsweise langsame Festplatte ausweichen. Das verlangsamt den Rechner. Deswegen ist die Speichergröße wichtig.
Da auch die Betriebssysteme immer mehr Platz beanspruchen, muss man von vornherein sehr genau auf die Dimensionen des Arbeitsspeichers achten.
Die größten Anforderungen an den Arbeitsspeicher stellen grafische Anwendungen und Computerspiele.
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Speichertaktung
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Die Speichertaktung gibt an, wie viele Datentransfers ein Chip pro Sekunde bewältigt. Eine Taktrate von 400 Megahertz z.B. bedeutet, dass der Arbeitsspeicher 400 Millionen Operationen pro Sekunde durchführen kann.
Da die Chips pro Transfer acht Byte übertragen können, ergibt sich daraus eine maximale Datentransferrate von 3200 Megabyte pro Sekunde. Daher kommt auch die vom Hersteller verwendete Typenbezeichnung PC-3200. DDR-2-Hauptspeicher mit ebenfalls 400 Megahertz heißt analog PC2-3200.
Grundsätzlich gilt:
Je höher beide Werte, desto schneller der Speicher. Die Taktrate des Speichers sollte für optimale Leistung dem Wert des so genannten Frontside-Bus des Mainboards entsprechen, auf dem die Speicherbausteine installiert werden.
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Timings/Latenzzeiten
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Neben der Taktung des Arbeitsspeichers spielen für die Geschwindigkeit auch die so genannten Timings eine entscheidende Rolle. Sie geben an wie schnell der Speicher auf Datenanfragen reagiert.
Man unterscheidet zwischen :
Cas Latency (CL)
Ras-to-Cas-Delay (tRCD)
Ras Precharge (tRP)
Row-Active-Time (tRAS)
Grundsätzlich kann man sagen, je niedriger die Ziffern, desto schneller reagiert der Speicher. Die Timings müssen jedoch in Abhängigkeit von der Taktrate des Speicher bewertet werden. Bei 800 Megahertz-Chip mit 800 Takten/s die einzelnen Zyklen nur halb solang dauern wie bei einem Chip mit 400 Megahertz, ist es vollkommen normal, wenn die Timings bei dem schnelleren Chip höher sind.
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DIMM und RIMM
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DIMM und RIMM bezeichnen die Platine des Speicherriegels (die Palstikkarte auf der der Arbeitsspeicher sitzt). DIMM steht für Dual Inline Memory Module, es handelt sich dabei um ein Speichermodul mit zwei Kontaktreihen.
RIMM steht für Rambus Inline Memory Module und wird im Zusammenhang mit Rambus-Speicher gebraucht. Ein RIMM besitzt 184 Kontakte auf beiden Seiten und kann 16 Speicherbausteine aufnehmen. Die Datenbreite beträgt 16 Bit (18 mit ECC).
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CL
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Die Column Access Strob Latency gibt an, nach wie vielen Taktzyklen der Arbeitsspeicher Daten an den Prozessor übertragen kann. CL 2 bedeutet beispielsweise, dass der Prozessor bei jedem zweiten Takt Daten schreiben und auslesen kann. Bei CL 3 klappt das nur bei jedem dritten Takt und bedeutet folglich, dass im gleichen Zeitraum weniger Daten übertragen werden. Damit arbeitet der PC langsamer. Dies gilt allerdings nur bei Kompatibilität mit dem Mainboard.
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