
Zum Preisvergleich
einfach Bild anklicken
|
Bei der Geschwindigkeit, mit der sich Computer heutzutage entwickeln gibt es eigentlich nur eine Gewissheit. Wenn der PC gekauft und bezahlt ist können Sie Ihn in der Regel nach dem auspacken als veraltet betrachten, weil in der Zwischenzeit noch größere und leistungsfähigere Modelle angeboten werden, und das nicht selten zu einem Preis der unter dem liegt, was das Vorgängermodell gekostet hat.
Heutzutage machen Discounter- oder Fachmarkt-PCs Furore. Obwohl im Preis/Leistungsverhältnis sicherlich mehr als angemessen, sind diese oft überdimensioniert und damit zu teuer.
Dies alles mag erst einmal frustrierend klingen. PC Kauf ist aber auch nicht so schwierig wie es auf den ersten Blick aussehen mag, wenn man sich darüber klar wird was man genau benötigt, bzw. was man mit dem PC vorhat.
Auch beim PC Kauf sollte man sich ganz strikt an den eignen Bedürfnissen orientieren und sich nicht von schönen Leistungskennzahlen blenden und verwirren lassen. Wer nur ab und zu einen Brief mit dem Computer schreibt, benötigt nicht den schnellsten Prozessor und auch nicht die 120 GB Festplatte.
PC’s können nach mehreren Kriterien eingeteilt oder klassifiziert werden.
Einteilung nach Fertigungsgrad
Selber bauen oder alles aus einer Hand ? Wer sich gut mit Computern auskennt, wird auch darüber nachdenken, sich seinen Wunsch PC aus einzelnen Komponenten selbst zusammenzustellen. Dabei kann man alles alleine machen oder auf sogenannte Barebones zurückgreifen. Nach Anwendungsgrad und Know How des Anwenders kann man unterscheiden zwischen Einsteigermodellen, Mittelklasse und High End. Dann stellt sich natürlich die philosophische Frage : Apple oder Windows PC ?
|
| Kaufkriterien |
|
Verwendung
|
Die Frage nach dem richtigen Gerät wird durch den geplanten Einsatzszweck vorgegeben. Man kann grob in Einsteigermodell, Mittelklasse und High-End PC’s unterteilen.
Wer mit dem PC nur wenige Büroanwendungen betreibt, wie Briefe schreiben, ab und zu surfen und eventuell ein paar Fotos anschauen dem reicht ein Lowcost-PC. Hauptsache die Maschine läuft problemlos. Es kann nicht schaden auf ein wenig auf Marken Komponenten zu achten. Prozessor- und Grafikleistung sind nicht allzu wichtig. Im unteren Preissegment kann die Software teurer werden als der Rechner selbst. Deswegen ist unbedingt auf die bereits vorhandene Softwareausstattung zu achten. Achten Sie darauf, dass die Mindestaussttattung (Betriebssystem, eventuell Firewall und ein Antiviren-Programm) Rechen-Geschwindigkeit kosten.
Der Mittelklasse- Bereich bewegt sich i.d.R. in Richtung Multimedia. Man kann mit Mittelklasse Desktops bereits tolle Dinge machen. Bei entsprechender Hard- und Softwareausstattung kann man mit seinem PC Musik hören, Filme ansehen, fernsehen, kostenlos telefonieren und vieles mehr. Ein Allround-PC soll flexibel nutzbar sein, alle Anwendungen erlauben. Die Systemleistung ist hier schon wichtiger als beim Basismodell, darüber hinaus sollte der Mittelklasse PC über genügend Ausstattung (Kartenleser, DVD-Brenner oder TV-Tuner etc) verfügen. Darüberhinaus müssen genügend Anschlüsse vorhanden sein um Speichergeräte (USB sticks), Musik-Player, Drucker, Digitalkameras oder ähnliches problemlos anschliessen zu können. Der erhöhte Energieverbrauch, sowie Abwärme, und Geräuschentwicklung sind Faktoren, die man beim Kauf solcher Maschinen schon mitberücksichtigen muss.
High End Geräte benötigt man hauptsächlich zum spielen und für komplexere grafische Anwendungen. Für Anwender die gerne spielen sind die Anforderungen an die Grafik und die dazugehörigen Komponenten (z.B. Grafikkarte) etwas höher. Auch die Bearbeitung von Filmen erfordert mehr Speicherplatz. Achten Sie auch hier darauf, ob der PC bereits mit Software ausgestattet ist. Bei gleichen oder ähnlichen Computerpreisen, macht die vorhandene Software den Unterschied.
High End PC’s bringen vor allen Dingen Rechenpower. 3D-Spiele, HDTV-Wiedergabe, Filmbearbeitung und 3D-Rendering benötigen Leistung. Im High-End Bereich besitzt der PC Top Prozessoren, meistens mehrere. Eine der Herausforderungen bei der Konstruktion von High End PC‘s besteht in einer effektiven Kühlung bei möglichst geringer Lärmentwicklung.
Dafür sorgen der Einsatz von Marken-Komponenten und ein gut durchgeplantes Gehäuse. Als Spieler sollten Sie vor allem auf die Qualität der Grafikkarte achten. Der Zusammenschluss mehrerer Festplatten zum RAID-Verbund sorgt dafür, dass Sie neben mehr Speicherplatz von einer höheren Transfergeschwindigkeit profitieren.
|
|
Prozessor
|
Der Prozessor, abgekürzt auch als CPU (Central Processing Unit) bezeichnet, ist das Herzstück eines jeden Computers. Er wird auf dem Mainboard montiert, entweder in einen Sockel oder in einen Slot gesteckt.
Der Prozessor hat den größten Anteil an der Rechengeschwindigkeit des PC. Seine Leistung bemisst sich an der sogenannten Taktung. Diese wird in Hz (Herz) gemessen. Je höher die Taktung, desto mehr Operationen pro Sekunde können ausgeführt werden. Seine volle Power spielt er allerdings nur in Zusammenarbeit mit anderen leistungsfähigen Komponenten aus. Daher sollte man sich nicht ausschließlich vom Prozessor und dessen Taktrate bei der Auswahl des Computers leiten lassen, sondern auch auf das Umfeld achten. Ein scheinbar langsamer PC kann in Verbindung mit großem Arbeitsspeicher, Festplatte und einer guten Grafikkarte schneller arbeiten als eine Maschine mit vermeintlich schnellerem Prozessor und schwächerem Umfeld. Es macht also nicht immer Sinn, nach dem schnellsten Prozessor zu greifen, zumal dieser überproportional teuerer ist im Vergleich zu nur wenig langsamer getakteten Varianten. Denn leider gilt: Preis und Takt steigen nicht proportional. So kann ein Top-Modell, das nur zehn Prozent schneller rechnet als sein Vorgänger, locker dreißig Prozent mehr kosten. Wer also mit der Leistung des zweit- oder drittschnellsten Prozessors zufrieden ist, kann bares Geld sparen und büßt nur relativ wenig Rechenpower ein.
Beherrscht wird der Prozessormarkt von den Herstellern Intel und AMD . Beide Prozessoren bieten viel Leistung und stehen sich im Vergleich kaum nach. Mal hat Intel die Nase vorn mal ist es AMD.
|
|
Mainboard
|
Das Mainbord auch Systemplatine, Motherboard oder Board genannt ist eine Platine, an dem die meisten Komponenten eines PCs miteinander verbunden werden. Auf dem Mainboard sitzt der Prozessor, der alle Geräte ansteuert. Über das Mainboard bezieht der Prozessor auch seinen Strom.
Ans Mainboard kommen die Festplatte, CD-ROM/DVD-ROM-Laufwerke und eventuell das Diskettenlaufwerk. Ebenfalls angeschlossen werden können USB-Geräte, Maus und Tastatur. Zu jedem Mainboard passt nur ein ganz bestimmter Prozessortyp. Deswegen ist die Suche nach dem richtigen Mainboard vom Prozessor vorgegeben. Danach entscheidet der sogenannte Chipsatz für den internen Datentransport zwischen z.B. CPU und RAM-Speicher usw. Gute Mainboards erkennt man an Leistung, Lebensdauer und den vorhandene Anschlüssen. Es macht Sinn auf Markenware zu setzen und beim Mainboard nicht den billigsten Preis zu suchen.
|
|
Arbeitsspeicher
|
Der Arbeitsspeicher ist ein weiteres entscheidendes Element bei der Leistungsfähigkeit des Computers. Damit es beim Arbeiten nicht zu Verzögerungen kommt, werden vom PC ein Teil des Betriebssystems, die aktiven Treiber sowie die verwendeten Programme dort zwischengelagert.
Schnelle Prozessoren nützen wenig ohne genügend Arbeitsspeicher. Um ein Beispiel aus dem Büroalltag heranzuziehen. Es nutzt nichts wenn Sie als Mitarbeiter 10 Akten pro Minute abarbeiten können, Ihr Schreibtisch aber nur Platz für jeweils 5 Akten hat. Ihre höhere Kapazität und die damit theoretisch erreichbare Verarbeitungszeit ist nutzlos, wenn Sie dauernd aufstehen müssen um im Zentralregister neue Akten zu holen.
Ein Rechner mit einem High-End Prozessor und mit einem 256 MB SD-RAM Arbeitspeicher ist keine besonders sinnvolle Kombination. Heutige Standarsoftware, wie z.B. Betriebssystem, belegen bereits 140-160 MB Ram, ohne daß eine Anwendung geöffnet ist. Damit ist klar , daß alle Daten, die nicht in den Speicher passen, ausgelagert werden müssen. Diese kommen auf die Festplatte und das kostet Zeit.
Tendenziell ist es besser einen langsameren Prozessor statt zu wenig Arbeitsspeicher in Kauf zu nehmen. Bei normalen Anwendungen ist man 512 Megabyte auf der sicheren Seite. Wer viel mit grafischewn Anwendungen arbeitet (Videoschnitt, 3-D-Rendering) der sollte lieber auf 1024 mb gehen. Wer lieber erst einmal klein anfangen möchte, der sollte zumindest sicherheitshalber auf freie Steckplatze für zusätzlichen Arbeitsspeicher achten, damit zumindest später nachgerüstet werden kann.
Neben der Kapazität spielt die Art des verwendeten Speichers eine Rolle. Er sollte das Kürzel DDR (Double Data Rate) tragen, ältere SD-Module sind deutlich langsamer.
|
|
Festplatte
|
Die Festplatte ist der Dauerspeicher ihres PC. Ihre Leistung wird nach der Größe der aufnehmbaren Datenvolumen bemessen, gemessen in Anzahl Bytes. Die Kapazität der meisten Festplatten bewegt sich mittlerweile im Gigabyte-Bereich.
Die Festplatte ist je nach Geschmack und Datenaufkommen auszuwählen. Der Preis für Festplatten ist nicht mehr besonders hoch, deswegen neigt man dazu die Größe etwas höher anzulegen, als vielleicht notwendig ist. Es ist sehr bequem, wenn man sich beim Herunterladen von Files und Programmen oder beim Speichern von Bildern keine Gedanken über die Speicherkapazität machen muss. Allerdings ist es auch hier so wie beim Speicher oder beim Keller zu Hause. Je weniger Platz zur Verfügung steht, desto notwendiger eine sinnvolle Ausnutzung, gute Organisation und regelmäßige Entrümpelung. Ein zu große Festplatte verführt dazu den Computer "vollzumüllen". Spätestens beim ersten Plattencrash wird man sich wünschen man hätte vielleicht etwas mehr auf externe Speichermedien zurückgegriffen.
Neben der Größe der Festplatte, ist auch auf die Umdrehungsgeschwindigkeit und die Größe des Zwischenspeichers (Cache) zu achten.. Je schneller die Festplatte im Gehäuse rotiert, desto schneller kann sie Daten in den Arbeitsspeicher übertragen.
Im Cache speichert die Platte nicht nur die gesamte Verzeichnisstruktur, sondern auch zuletzt benutze respektive häufig genutzte Daten zwischen. Beides dient der schnelleren Verarbeitung.
|
|
Grafikkarte
|
Die Grafikkarte ist zuständig für alles was wir am Monitor sehen. Auch die Grafikkarte hat entscheidenden Anteil an der Geschwindigkeit des Computers. Die Grafikkarte sollte über einen eignen Speicher verfügen, dass sie nicht auf den Arbeitspeicher zugreifen muss.
Damit die Daten von der Grafikkarte schnell auf den Monitor gelangen, ist eine schnelle Schnittstelle im Computer nötig. Der Standarderweiterungsslot (PCI) ist für moderne Karten nicht mehr schnell genug. Sie sollten im AGP-Steckplatz (Accelerated Graphics Port) stecken. Dieser sollte obendrein mindestens die vierfache Datenmenge (AGP 4x) besser sogar doppelt so viel (AGP 8x) übertragen können. Je mehr grafische Aufgaben Ihr Computer zu erledigen hat, desto wichtiger wird der Speicher. Besonders für aufwendige Computerspiele ist viel Speicher nötig. Denn dort werden jeweils die nächsten möglichen Szenen abgelegt. Das hat den Vorteil, dass die Bilder beim Bewegen der Spielfigur umgehend auf dem Monitor erscheinen.
Wenn Sie DVD-Filme über den PC am Fernseher betrachten möchten, sollten Sie eine Grafikkarte mit TV-Ausgang wählen. Andernfalls bleibt für den Kinoabend nur der PC-Monitor
|
|
Soundkarte
|
Da sich der PC immer mehr zur Multi-Media Maschine entwickelt, sollte man auch die Soundkarte etwas genauer unter die Lupe nehmen. Die Bandbreite der Anwendungen geht Anhören der akustischen Signale Ihres PCs (beim Eingang neuer e-mails, bei der Erinnerung von Terminen im Terminkalender etc.) bis hin zur semiprofessionellen Musikproduktion. Im ersten Falle reicht ein Soundchip, der entweder auf der Hauptplatine aufgelötet oder als einfache PCI-Karte eingesteckt ist.
Um gut Musik hören oder produzieren zu können braucht man eine Soundkarte, die unverfälschten Ton bieten. Besonders hoher Rauschabstand und ein glatter Frequenzgang sind notwendig. Wer für die Musikproduktion Midi-Geräte einsetzt, muss zudem auf zahlreiche Anschlussmöglichkeiten achten.
Für Kinosound sind ebenfalls viele Anschlüsse wichtig. So muss man sämtliche Lautsprecher anschließen können. Besonders wichtig ist ein integrierter Sounddekoder, der die Töne für sämtliche Boxen korrekt - idealerweise nach Dolby-Digital-Standard -aufbereitet. Gamer sollten dagegen auf die Unterstützung von 3D-Effekten achten. Auf der sicheren Seite ist, wer eine Karte mit Sensaura 3D-Technik einsetzt, als Minimum gilt die Unterstützung von Enviromental Audio (EAX), andernfalls besteht die Gefahr, dass man einen sich von hinten nähernden Gegner schlicht überhört.
|
|
Laufwerke
|
Die CD hat die gute alte Diskette so gut wie komplett abgelöst und ist selbst dabei von der DVD verdrängt zu werden. Dies liegt daran, dass die DVD mehr Informationen aufnehmen kann als die CD und ausserdem auch Filmmaterial speichert. Das DVD Laufwerk spielt auch CDs ab. Die DVD bietet sich auch als externes Speichermedium an. Deswegen sollte man sich einen DVD Brenner gönnen.
Wer denkt, dass er mit einem CD-Brenner auskommt. sollte ein so genanntes Combo-Laufwerk vorziehen. Es kann neben dem Lesen und Beschreiben von CDs auch DVDs abspielen. Wer sich genau an seinen Bedürfnissen orientiert, kommt auf jedem Fall mit nur einem Laufwerk aus. So bleibt nicht nur Platz im Gehäuse für andere Hardware, man umgeht auch die Gefahr, ständig die falsche Schublade zu betätigen
|
|
Datenaustausch
|
Wenn geplant ist mit dem PC Daten auszutauschen, dann sollte man sich frühzeitig Gedanken machen, wie dies passieren soll. Man kann Computer untereinander vernetzen, oder über das Internet Daten austauschen. Dafür benötigt man entweder ein Modem, eine ISDN-Karte oder eine Netzwerkkarte.
Mit Modem und ISDN-Karte kann man Daten über das Internet austauschen oder einfach nur im Web surfen. Eine Netzwerkkarte braucht man, um den PC mit andern PCs vernetzen zu können. Eine Netzwerkkarte braucht man auch, wenn man per DSL ins Internet möchte, da ein entsprechendes DSL-Modem an den Netzwerkanschluss des PC gestöpselt wird. Modem und ISDN-Adapter gibt es sowohl als Erweiterungskarte, die im PC-Gehäuse Platz findet, als auch als externes Gerät. Wer Platz auf dem Schreibtisch haben und Kabelsalat vermeiden möchte, sollte zur internen Lösung greifen. Bei der Netzwerkkarte gibt es diese Wahl nicht, sie ist immer intern.
|
|
Komplett oder Eigenbau
|
In einem fertig konfigurierten System, arbeiten alle Komponenten bereits einwandfrei miteinander. Das System sollte bereits funktionieren, Treiberprobleme sind nicht zu erwarten und man umgeht das Risiko, Komponenten beim Einbau zu beschädigen. Andererseits ist man bei einem fertigen System auf die verwendeten Komponenten festgelegt. Möglicherweise sind auch Dinge integriert, die man gar nicht benötigt. |
|
Windows oder Apple ?
|
Personal Computer können grob in zwei Linien untergliedert werden, auch wenn dies gemeinhin nicht mehr getan wird, weil Windows Rechner rein kaufmännisch gesehen, schon lange die Überhand haben. Dennoch hat die Frage Windows oder Apple bei der Anschaffung eines neuen Computer durchaus Relevanz. Es ist von allen Computerentscheidungen vielleicht diejenige die am stärksten philosophisch geprägt ist.
Macintosh Rechner haben Ihr eigenes Betriebssystem und unterscheiden sich in neben dem i.d.R. schickeren Design von Windows Rechnern auch durch die einfache Handhabung, der einige Erfindungen zugrunde liegen, die von Apple stammen und von Microsoft nachempfunden wurden. Für viele Windows User wird es schwer nachvollziehbar sein, dass man seinen PC auch lieben kann. Mac-Besitzer haben rein statistisch gesehen ein viel besseres Verhältnis zu ihrem Rechner als Windows-Nutzer, so was findet man sonst nur bei Harley-Davidson Fahrern.
Apple Rechner sind schöner, einfacher zu handhaben und teurer als Windows Maschinen. Das steht quasi als Leitsatz für Apple-Rechner. Die Frage : Ist ein Apple besser als ein Windows-PC sollte man so niemals stellen sie ist eigentlich auch nicht wirklich zu beantworten. Apples sind einfach, hochwertig verarbeitete Design-Stücke. Windows-Geräten sind dagegen normalerweise stärker am Preis orientiert.
Apple-Rechner haben einige grundlegende Vorteile, die nicht unterschätzt werden sollten. Viele Standardanwendungen sind gleich ins Betriebssystem integriert. Deswegen wirkt das Apple-Betriebssystem gerade für Einsteiger von Anfang an logischer: Vom Office-Programm über das Videoschnittprogramm bis zur Bildbearbeitung, alles kommt von einem Hersteller. Und genau deswegen schwören Apple-Fans auch auf die Zuverlässigkeit ihrer Rechner. Eben weil alle Programme aus einem Haus kommen, sind sie perfekt aufeinander abgestimmt. Systemabstürze und blaue Bildschirme kennen Apple-Nutzer meist nur vom Hörensagen.Durch die relativ geringe Verbreitung sind Apple-Rechner weniger anfällig für Viren und andere Computerschädlinge. Macs sind schlicht und einfach uninteressant für Virenprogrammierer, die meist nur grösstmöglichen Schaden anrichten wollen. Dialer, die sich unbemerkt in teure 0190-Nummern einwählen, gibt ess auf dem Apple ebenfalls praktisch keine.
Ein Windows-PC punktet vor allem beim Preis, der Software-Auswahl und der Kompatibilität: 90% aller Anwender arbeiten mit Windows-Rechnern. Der Austausch von Bildern, Textdokumenten, Musik und Videos zwischen den Welten ist kein Problem. Die meisten Formate -wie z.B. JPEG- sind auf PC und Apple gleich. Die Unterschiede liegen bei den Programmen. Die funktionieren nur auf dem Betriebssystem, für das sie geschrieben wurden.
Für den PC gibts die Programme überall. Die Auswahl für Apple-Nutzer ist kleiner und nicht überall zu haben. Beim Spielen sind die Unterschiede schon grösser. Hier ist der Markt für den PC deutlich grösser als für Apple Rechner. Sieht man auch die Folgekosten in Form von Wartung und Ausfallzeiten, schneidet der Apple oft besser ab. Dies ist allerdings kein wirkliches Kaufkriterium, denn so was weiss amn leider immer erst hinterher.
Im musikalischen Bereich hat Apple durch iTunes deutliche Vorteile. Damit hast man per Mausklick Zugriff auf die eigene MP3-Musiksammlung und auf den Online-Musikshop von Apple (iTunes Store). Dies Integration von iTunes gilt in der Branche als so vorbildlich, dass auch der grosse Konkurrent Microsoft eifrig an einem Equivalent bastelt. Bei allen Modellen werden seit Anfang 2006 Intel Dual-Core-Prozessoren verwendet, die gleiche Technik also, die auch in aktuellen Windows-Notebooks zum Einsatz kommt. Deshalb können Sie auf den Macs der neuesten Generation problemlos Windows installieren. Folge: Endlich sind auch alle Spiele Apple-kompatibel. Mit der entsprechenden Zusatzsoftware werden das Mac-eigene Betriebssystem OS X und Windows XP einfach parallel betrieben.
|