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Der Laserdrucker ist ein elektronischer Drucker zur Produktion digitaler Ausdrucke. Er gehört zu den sogenannten Non-Impact-Drucker, d.h. dass der Ausdruck berührungslos stattfindet.
Ein Laserdrucker druckt immer eine komplette Seite auf einmal. Im Büro und überall dort wo viel Text gedruckt wird hat er sich vor allen anderen Druckern etabliert. Ein Laserdrucker bietet gestochen scharfen Text zu günstigen Druckkosten.
Höherwertigere Laserdrucker sind netzwerkfähig und können somit von mehreren Anwendern genutzt werden. Darüber hinaus verfügen sie über einen eigenen Speicher und einen eigenen Prozessor, so dass der PC während des Drucks nicht blockiert ist. Laserdrucker sind recht schnell und können i.d.R. auch mit unterschiedlichen Papierformaten recht gut umgehen.
Gegenüber Tintenstrahldruckern hat ein Laserdrucker eine höhere Druckqualität, außerdem arbeitet er schneller. Der höhere Anschaffungspreis wird durch die günstigeren Unterhaltkosten mit der Zeit wieder ausgeglichen.
Durch den Preisverfall sind inzwischen auch Farblaser eine Alternative zum Tintenstrahldruck und werden auch für Privatpersonen und kleine Büros immer interessanter.
Die Hauptvorteile von Farblaserdruckern sind die niedrigen Verbrauchskosten und die Beständigkeit der Ausdrucke. Eine Seite im Farbdruck ist um ein Vielfaches günstiger als bei einem Farbtintenstrahler. Der auf dem Papier fixierte Toner ist zudem gegen Verwischen geschützt. Er kommt auch mit geringerer Papierqualität gut zurecht.
Um die Verbrauchskosten aus den Herstellerangaben zu berechen, gilt folgendes zu beachten: die angegebene Seitenzahl für die Bildtrommel basiert stets auf Schwarz/Weiß-Druck. Druckt man in Farbe, muss man den Wert durch vier teilen, da die Trommel für jede Farbe ein Bild verarbeiten muss.
Was das Drucken von Fotos betrifft ist der Tintendrucker allerdings noch im Vorteil. Im Vergleich zum Tintenstrahler fehlt es dem Laser an Brillanz und Farbtiefe; denn Farblaser bieten eine geringere Druckauflösung. Im Tintendruckern stehen bis zu sechs Farben zur Verfügung im Farblasern nur die drei Grundfarben plus Schwarz. Farb-Laserdrucker können die Farben nicht mischen. Ihr Mischversuch findet auf dem Papier statt, indem sie viele verschiedenfarbige Pünktchen nebeneinander drucken und so versuchen, das Auge zu täuschen. Das klappt zwar relativ gut, doch bleibt dadurch stets ein so genanntes Raster sichtbar, was störend wirkt. Druckt ein Gerät in höherer Auflösung als 600 dpi, verkleinert sich das Raster, bleibt aber dennoch sichtbar.
Es gibt zwei Typen von Farblasern: Single-Pass und Multipass-Geräte. Multi-Pass-Drucker tragen den Toner in vier Durchgängen aufs Papier auf, pro Durchgang eine Farbe. Vor jedem Durchgang muss die entsprechende Drucktrommel an die richtige Position gebracht werden. Das kostet Zeit und verursacht Lärm.
Single-Pass-Geräte tragen den gesamten Toner demgegenüber in einem Rutsch aufs Papier auf und sind somit dreimal schneller und gleichzeitig auch leiser. Insgesamt sind aber auch diese Drucker deutlich lauter als Tintenstrahler. Weiterhin gilt zu beachten: günstige Farblaser überlassen die Druckaufbereitung oft dem PC, der damit stark ausgelastet ist und gar nicht oder nur eingeschränkt für andere Aufgaben zur Verfügung steht. Obendrein gilt für alle Laserdrucker: lange Startzeiten, da sich die Komponenten erst erwärmen müssen. zurück zum Kaufberater Drucker
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