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Kaufberater Firewall

Firewall

Leider ist das surfen im Internet in den letzten Jahren gefährlicher geworden. Üble Software (Viren, Spyware, Dialer) kann im Computer üble Schäden anrichten und/oder sehr viel Geld kosten. Sogenannte Hacker können sich Zugang zu Ihrem Computer verschaffen und Daten ausspionieren oder dafür sorgen, dass ihnen Daten verloren gehen.

Vor solch unberechtigten Einbrüchen sollte man sich schützen und genau dafür sorgt eine Firewall. Wenn Ihr Computer über das Internet mit der Aussenwelt in Verbindung steht, werden Türen (ports) geöffnet über die Daten nach aussen gehen und Daten auf den PC kommen.

Eine Firewall ist quasi ein Türsteher, der den Auftrag bekommt, nur bestimmte Daten in den PC zu lassen oder im Extremfall, den gesamten Datenverkehr zu unterbinden. Dazu verschliesst die Wall sämtliche Ein- und Ausgänge, die so genannten Ports und öffnet diese nur mit Erlaubnis. Gleichzeitig versteckt sie den PC vor den Augen Unbefugter. Blindes Suchen nach einem offenen Port des PC würde somit erfolglos bleiben. Lediglich geöffnete Ports sind sichtbar, aber auch nur so lange wie Daten übertragen werden.

Es wäre falsch anzunehmen, dass Hacker sich nur für grosse Firmen interessieren. Auch Privatanwender sind gefährdet, zumal mittlerweile fast jeder Anwender auf seinem Computer vertrauliche Informationen aufbewahrt and denen Fremde Interesse haben.

Eine Firewall kann als Software- oder als Hardware-Lösung installiert werden. Wer nur en einzelner PC geschützt werden soll, dann sind Softwarelösungen günstiger als Hardwarelösungen. Wer mehr als einen PC schützen möchte, braucht eine Softwarelizenz pro PC.

Bei Netzwerken lohnt es sich also die Preise von Software und Hardware gestützten Lösungen zu vergleichen. 

Wer eine Firewall installiert, muss zunächst jedem Programm einzeln den Datenaustausch mit dem Internet erlauben, da ansonsten Funkstille herrschen würde. Daran erkennt man schnell den effektiven Schutz. Gute Firewalls sichern aber nicht nur den Datenverkehr, sondern bieten wertvolle Zusatzdienste. So können sie Werbebanner und Popups, also automatisch aufspringende Werbefenster, unterdrücken. Auch ausführbare Dateien können sie blockieren und somit gleichzeitig einen gewissen Virenschutz mit übernehmen. Einige gestatten auch den Internetzugang nur zu gewissen Zeiten und können gleichzeitig Jugend gefährdende Inhalte herausfiltern. Auch wenn die Filter nicht immer perfekt funktionieren, bietet eine Firewall einen gewissen Schutz für den Nachwuchs.

Praktisch ist auch eine Email-Benachrichtigung. So schickt das Gerät im Ernstfall eine Mail an eine beliebige Adresse. Das stellt sicher, dass man auch in Abwesenheit von einem Angriff erfährt und umgehend reagieren kann. Firewalls werden auch auf Routern installiert. Dies ist ein Gerät oder eine Software, die es mehreren PCs ermöglicht, sich eine Internetleitung zu teilen. Wer also bereits einen Router hat oder vorhat sich einen Router zuzulegen, der wird dort vermutlich eine vorinstallierte Firewall vorfinden.

Viele Anbieter von DSL Service bieten dem Kunden kostengünstig oder sogar gratis Router an. Wer sich also mit der Anschaffung einer Firewall aueinandersetzen muss, der sollte auch einen kurzen Blick auf die Möglichkeiten eines Routers werfen. Da ein Router viele interessante Dinge kann, kann es sehr viel Sinn machen das Sicherheitsproblem über die Anschaffug eines Routers zu lösen. Ein Router ist meist günstiger zu bekommen, man kann mehrere PC’s an Ihn anschliessen und alle angeschlossenen PC’s ins Internet bringen. Einige Router erlauben auch den Anschluss von Telefonen für die Internettelefonie.

Kaufkriterien

 Software

Softwarelösungen verbrauchen System Ressourcen und können den PC verlangsamen.

 Hardware

Eine Hardware-Firewall ist ein Gerät, das man zwischen PC und Internetanschluss einsetzt. Es befindet sich beispielsweise zwischen PC und ADSL-Modem. Dort kontrolliert es den gesamten Datenverkehr. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur ein PC oder ein ganzes Netzwerk über diesen Anschluss surft. Die Hardware-Firewall schützt alle. Eine Hardware-Firewall muss nur einmal konfiguriert werden, und bietet sich somit an, wenn mehrere PCs gleichzeitig geschützt werden sollen. Hardware-Firewalls sind oft besser ausgestattet als Softwarelösungen. Sie verfügen oft über Zusatzfunktionen wie Virenkontrolle oder die Blockade pornografischer Websites. Auch für Nutzer mit nur einem PC kann die bessere Ausstattung den Kauf eines Hardwareschutzes rechtfertigen. Den Virenschutz sollte man allerdings doch lieber den spezialisierten Programmen überlassen.

Eine weitere interessante Leistung ist der Schutz vor so genannten DoS-Attacken (Denial of Service). Bei solch einem Angriff werden unzählige Anfragen an einen PC geschickt, so dass dieser mit der Bearbeitung so stark beschäftig und ausgelastet ist, dass er keine Rechenleistung mehr für die normale Arbeit übrig hat. Kommt bei Privatanwendungen allerdings eher selten vor. Viele Hardware-Firewalls erkennen diese Angriffe und können sie abwehren.