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Mit etwas technischem Wissen und Geschick kann man sich seinen Computer auch selbst zusammenbauen.
Die Basis des Computers ist das Gehäuse. Im Computergehäuse finden die Komponenten ihren Platz.
Die Auswahl des richtigen Gehäuses ist bei der Auswahl des Computers maßgeblich dafür, welche und wie viele Komponenten eingebaut werden können.
Weil der PC "von der Stange" normalerweise eher bieder und langweilig daherkommt (wenn man die schicken Apple Computer einmal ausser acht lässt), ist der Eigenbau auch die einzige Möglichkeitsich einen optisch ansprechenden PC zukommen zu lassen; denn die Designer von PC Gehäusen legen scheinbar etwas mehr wert auf Aussehen und peppiges Erscheiningsbild.
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| Kaufkriterien |
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Größe
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Je nach Platzbedarf entscheidet sich zuerst die Größe des Gehäuses. Die Masse werden in der Regel in Millimetern (Breite x Höhe x Tiefe) angegeben. Es gibt die Versionen Mini, Midi und Tower/Geh'use(
Größere Gehäuse lassen sich normalerweise besser kühlen, weil die Luft in ihrem inneren mehr Platz hat zum zirkulieren. Die Größe des Gehäuses spielt natürlich auch bei der Zusammenstellung des Computers eine Rolle und sollte sich demnach auch an den geplanten Komponenten des Computers orientieren.
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Material
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Die Wahl des Materials hat Auswirkungen auf die Stabilität des Computers, seine Anfälligkeit und die Transportierfähigkeit. Normalerweise bestehen Gehäuse aus einer Kombination von Stahlblech und Kunststoff.
Kunststoff ist zwar anfälliger für Beschädigungen hat aber auch ein geringeres Gewicht. Darauf sollten diejenigen achten, die vorhaben Ihren PC nach der Installation wieder zu bewegen oder zu transportieren.
Ein ausgezeichnetes Material für Computergehäuse ist Aluminium. Es ist leicht und trotzdem stabil und leitet Wärme schneller nach außen. Allerdings verteuert der Einsatz von Aluminium das Gehäuse.
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Format / Formfaktor
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Der Formfaktor ist eine Angabe über Größe und Befestigungsmöglichkeiten eines Bauteils, das in einem Computer Verwendung findet.
Durch diese Standardisierung können verschiedene Komponenten einfach zusammengefügt und ausgetauscht werden. Oft ist mit dem Begriff „Formfaktor“ nichts anderes gemeint als mit dem Begriff „Format“, manchmal auch soviel wie mit „Standard“ oder „Spezifikation“.
Die Bezeichnugen geben Auskunft darüber, welche Komponenten (Mainboards, Netzteile) im Gehäuse verbaut werden können. Wer sich seiner Computer selbst zusammenstellt, muss also darauf achten, dass die Bezeichnungen übereinstimmen.
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Farbe/Design
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Gerade bei den Gehäusen toben sich die Designer was Form und Farbe betrifft gerne ein bisschen aus. Neben den klassischen grauen Gehäusen gibt es zahlreiche Farbvarianten.
Der Einsatz von Kunststoffen erlaubt interessante Formen. Wie oben bereits erwähnt, sind Kunstoffteile allerdings auch etwas anfälliger. m das Gehäsue interessanter zu machen, nutzen die Hersteller Designelemente wie Fenster und integrierte Beleuchtungen.
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Einbauschächte
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Einbauschächte sind die ausgespärten Plätze für Festplatten, Disketten-, CD- oder DVD-Laufwerke. Es gibt interne und externe Einschübe.
Externe Einbauschächte werden für Laufwerke mit Wechselmedien verwendet. Sie erlauben es den Computer zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu erweitern. Wird ein Schacht nicht genutzt, so verhindert eine Abdeckung, Staub ins Innere dringt.
Die Anzahl der Schächte richtet sich also nach den benötigten Komponenten. Je nachdem, was man mit dem Computer vorhat, kann es Sinn machen, sich einen oder mehrere unbelegte Einbauschächte als Reserver für zukünftige Erweiterungen vorzuhalten.
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Schalldämmung
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Je nach Anzahl und Art der Komponenten kann ein PC ziemlich viel Lärm verursachen. Deswegen muss man sich auch über Schalldämmung nachdenken.
Wenn der Computer z.B. als Multimediagerät auch im Wohnzimmer eingesetzt werden soll, sind störende Nebengeräusche sehr lästig. Einige Gehäuse gibt es mit einer vom Hersteller eingebauten Schalldämmung.
Wer mit der Lautstärke des Rechners keine Probleme hat, kann auf eine Dämmung ganz verzichten.
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Gehäuselüfter
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Eine vernünftige Lüftung des Gehäuses ist sehr wichtig für das Wohlbefinden des Computers. Die Lüfter müssen die heisse Lust vom Inneren des Gehäuses nach aussen leiten.
Eine vernünftige Lüftung muss sich nach der Leistung der Komponenten richten. Einige Gehäuse verfügen bereits ab Werk über integrierte Lüfter.
Grundsätzlich kann man sagen, daß mehr Lüfter bessere Kühlleistung erbringen, allerdings verursachen Lüfter ebenfalls Geräusche und können damit als störend empfunden werden.
Wer vorhat seinen Computer später mit mehr oder stärkeren Komponenten aufzurüsten, sollte von vornherein sicherstellen, daß auch genügend Platz für leistungsfähigere Lüfter vorhanden ist.
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Anschlüsse Vorderseite
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Die Anschlüsse an der Vorderseite haben den Vorteil, daß Sie leicht erreichbar sind. Sie werden normalerweise für Geräte genutzt, die nicht permanent am Computer angeschlossen sind.
Normalerweise findet man an der Vorderseite des PC mindestens einen USB-Anschluss für Geräte wie MP3-Player, Digitalkameras USB-Sticks und Kartenlesegeräte etc., einen Firewire Anschluss, einen Kopfhörer- und Mikrofonanschluss für Headsets.
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Netzteil
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Wenn das Gehäusen bereits über ein integriertes Netzteil verfügt, muss sichergestellt sein, daß das Netzteil genug Leistung für die geplanten Komponenten bereitstellt.
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Gewicht
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Das Gewicht ist vor allem dann relevant, wenn der Computer viel bewegt wird.
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Display
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Ein besonders nützliches Zubehör für ein Computergehäuse ist ein an der Vorderseite angebrachtes Display. Über dieses Display werden Informationen angezeigt, die von Interesse sind, wie z.B. die Temperatur verschiedener Komponenten (Grafikkarte, Festplatte, Temperatur des Prozessors) oder die Umdrehungen der Lüfter.
Bei Übertaktung ist es besonders wichtig den Zustand der Komponenten genauer im Auge zu behalten.
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Slotöffnungen
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Wer vor hat seinen Computer zu erweitern muss darauf achten, daß genügend freie Slotöffnungen an der Gehäuse Rückseite vorhanden sind.
Slotöffnungen sind für Karten (Netzwerk, TV etc.). So lange die Slotöffnungn nicht genutzt werden, sind sie mit einer Metallblende verschlossen. Erweiterungen sind allerdings nur möglich, wenn das Motherboard auch über die notwendingen Steckplätze verfügt.
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