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Kaufberater Notebook

Notebook

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Notebooks sind in den letzten Jahren sehr im Kommen. Mittlerweile werden mehr Notebooks als Desktop PCs verkauft. Auch bei Notebooks handelt es sich um einen der Produktgruppen, bei denen man sich vor dem Kauf viel Gedanken über den geplanten Einsatzzweck machen sollte.

Notebooks sind im Vergleich zu PC's mit den selben Eigenschaften teurer. Daneben sind Notebooks in der Regel schlechter ausgestattet und langsamer in der Rechenleistung als ihre vergleichbaren Kollegen aus dem Desktop Bereich. Auch die Erweiterungsmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt. Sie sind allerdings deutlich praktischer.

Zu Hause nehmen sie weniger Platz weg und Sie erlauben es die Arbeit oder das Vergnügen überall hin mitzunehmen. Mit einem Notebook werden sogar der Park oder die Lieblingskneipe zum Büro. Ein Notebook kann eine schöne und praktische Alternative oder aber eine Ergänzung zu einem Desktop PC sein. Man sollte vor dem Kauf genau prüfen, wozu und wo das Gerät hauptsächlich eingesetzt werden soll und welche Ausstattung dazu unbedingt nötig ist.

Kaufkriterien

Prozessor

Der Prozessor, abgekürzt auch als CPU (Central Processing Unit) bezeichnet, ist das Herzstück eines jeden Computers. Der Prozessor hat den größten Anteil an der Rechengeschwindigkeit des Notebooks. Seine Leistung bemisst sich an der sogenannten Taktung. Diese wird in Hz (Herz) gemessen. Je höher die Taktung, desto mehr Operationen pro Sekunde können ausgeführt werden.

Seine volle Power spielt er allerdings nur in Zusammenarbeit mit anderen leistungsfähigen Komponenten aus. Daher sollte man sich nicht ausschließlich vom Prozessor und dessen Taktrate bei der Auswahl des Notebooks leiten lassen, sondern auch auf das Umfeld achten. Ein scheinbar langsames Notebook kann in Verbindung mit großem Arbeitsspeicher, Festplatte und einer guten Grafikkarte schneller arbeiten als eine Maschine mit vermeintlich schnellerem Prozessor und schwächerem Umfeld.

Es macht also nicht immer Sinn, nach dem schnellsten Prozessor zu greifen, zumal dieser überproportional teuerer ist im Vergleich zu nur wenig langsamer getakteten Varianten. Im Notebookbereich kommen teilweise spezielle Prozessoren zum Einsatz. Diese sind nur geringfügig langsamer, dafür aber deutlich stromsparender als Ihre großen Brüder. Man erkennt sie am Zusatz "Mobile" oder einfach am Buchstaben "M" im Produktnamen. Sie sind ganz gezielt auf den Einsatz im Notebook ausgerichtet. Das bedeutet, sie verbrauchen weniger Strom und werden nicht ganz so warm. Somit kann auch der Lüfter etwas kleiner dimensioniert werde, was speziell im platzarmen Notebook Umfeld ein wichtiges Argument ist.

Um mit dem verfügbaren Strom länger auszukommen, verringern diese CPUs bei der Arbeit ohne Ihre Rechengeschwindigkeit um etwa 25 Prozent. Mit diesen Tricks verlängert ein Mobile-Prozessor die Akkulaufzeit um zirka 10 bis 20 Prozent. Noch weniger Strom verbrauchen Chips, die mit besonders niedriger Spannung arbeiten. Man erkennt sie am Kürzel "LV" (Low Voltage - niedrige Spannung) und "ULV" (Ultra Low Voltage - extrem niedrige Spannung). Allerdings gibt es zu bedenken, dass man bei stromsparenden Prozessoren weniger Leistung bekommt, als bei vergleichbaren Desktop-Prozessoren. 

Mehr Informationen zum Prozessor finden Sie in unserem Kaufberater für Prozessoren.

Arbeitsspeicher

Um am neuen Notebook Spass zu haben sollten mindestens 1, besser 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Der Bedarf an Arbeitsspeicher hängt von der geplanten Anwendung ab.

Mehr Informationen zum Arbeitsspeicher finden Sie in unserem Kaufberater für Arbeitsspeicher.

Festplatte

Die meisten Notebooks dürften sich bei den Festplatten in einem Bereich bewegen, bei dem man bei normalen Anwendung auf der relativ sicheren Seite ist, d.h 80 GB oder mehr. Wer also nicht seine gesamte Bilder und Musiksammlung permanent mit sich herumschleppt, braucht sich um die Festplatte keine großen Gedanken zu machen.

Mehr Informationen zu Festplatten finden Sie in unserem Kaufberater für Festplatten.

Bildschirm

Ein relativ großes Display ist im Zweifel natürlich auch bei einem Notebook weitaus angenehmer als ein kleiner, jedoch ist dies natürlich auch eine Kostenfrage.

Wenn man an einem Notebook langfristig und täglich arbeitet ist ein spiegelfreies beziehungsweise entspiegeltes Display wichtig, da dies den Augen sehr entgegen kommt. Wer sein Notebook oft im Freien verwendet sollte in keinem Fall auf diese Entspiegelung verzichten, da man ansonsten je nach Wetterbedingungen gar nichts erkennt. I

Im Moment hat man oft noch die Wahl zwischen den herkömmlichen Standard-Größen und den so genannten Widescreen-Formten. Dies ist aber keine Qualitätsfrage, sondern eine Frage der persönlichen Wünsche. Grundsätzlich werden aber bei Notebooks, die sich stärker für Spiele eignen vermehrt Widescreens eingesetzt. Für Fans älterer Spiele kann dies jedoch ein Nachteil sein, da diese das neuere Format teilweise nicht unterstützen.

Grafikkarte

Für das Surfen im Internet reichen meist bereits recht alte Graphikkarten aus, auch wenn man dann bereits auf einen Teil der möglichen Geschwindigkeit verzichten muss.

Für ein Notebook auf dem viele Spiele gespielt werden sollen ist eine hochwertige Graphikkarte natürlich unverzichtbar. Darüber hinaus ist auch ein entsprechender Speicher wichtig, jedoch benötigt man selbst für anspruchsvolle Spiele im Moment noch nicht mehr als 256 MB, weshalb man sich von höheren Werten nicht blenden lassen sollte.

Mehr Informationen zu Grafikkarten finden Sie in unserem Kaufberater für Grafikkarten.

Akku

Wer Wert darauf legt mit seinem Notebook äußerst mobil zu sein, sollte auf einen hochwertigen Akku achten. In diesem Bereich gibt es große Unterschiede. So kann ein minderwertiger Akku ein Notebook lediglich für kurze Zeit mit Energie versorgen während ein hochwertiger Akku ein Arbeiten ohne externe Stromquelle für mehrere Stunden ermöglicht.

Der Akku eines Notebooks ist in vielen Fällen die Schwachstelle des Notebooks. Zwar können heutzutage Akkus meist problemlos ausgetauscht werden, denn fest eingebaut werden sie heute kaum noch, jedoch ist dies oft eine Kostenfrage, denn Akkus sind in vielen Fällen recht kostspielig.

Daher kann es Sinn machen einem etwas teueren Notebook den Vorzug zu geben, wenn es über einen hochwertigen Akku verfügt. Darüber hinaus hängt die Lebensdauer eines Notebook-Akkus aber in großem Maße vom sachgemäßen Umgang damit ab.