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Bei der Wahl nach dem richtigen Prozessor sollte man also zuerst einmal den Einsatzzweck definieren. Wer mit seinem Computer nur Briefe schreibt, braucht keine riesige Rechenleistung. Nur auf Megahetz-Angaben zu achten, kann deshalb unnötig teuer werden.
Für einfache Anwendungen macht es mehr Sinn Geld zu sparen und in bessere Ausstattung (z.B. Monitor) zu investieren. Wer seinen Computer nur gelegentlich nutzt für Textverarbeitung, E-Mail-Verkehr und Websurfen usw. kommt mit den Einstiegsprozessoren bestens zurecht, d.h. ein Prozessor aus den eher unteren Preisklassen reicht völlig aus. wer mit seinem PC auch komplexere, vor allem grafisch orientierte Aufgaben erledigen möchte, wie DVDs abspielen, MP3s erzeugen, Fotos aus der Digitalkamera bearbeiten, der muss zu einem leistungsstärkeren Prozessor im preislichen Mittelfeld greifen. Die höchsten Anforderungen an den PC stellen Grafikprogramme mit 3D Bearbeitung, digitaler Videoschnitt, und Internet Gaming. Wer viel in diesem Bereich operiert, der kann eigentlich mit der Prozessorleistung gar nicht übertreiben.
Im High End Bereich arbeitet man heutzutage mit Multi Core Prozessoren. Dabei handelt es sich quasi um mehrere Prozessoren in einem Gehäuse. Sind die benutzten Programme auf diese Prozessoren optimiert, arbeiten sie um ein vielfaches schneller.
Wenn nicht, hat das immerhin den Vorteil, dass sich ein Prozessorkern einzig und allein um das verwendete Programm kümmern kann, während der andere sämtliche Arbeiten im Hintergrund übernimmt.
Wer seinen PC als Multimedia Element im Wohnzimmer einsetzen möchte, sollte auf eine geräuscharme Prozessor Variante achten.
Für Notebooks kann man in etwa die selben Kriterien wie bei Desktop-PCs ansetzen. Auch hier kommt es auf den Einsatzzweck an. Beim Notebook, nimmt der Stromverbrauch einen höheren Stellenwert ein.
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