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Kaufberater Router

Router

Ein Router verbindet das interne Netzwerk mit dem Internet.

Alle Anfragen eines PCs gehen direkt an den Router, der diese weiter ins Internet schickt. Die Antwort gelangt von dort zurück an den Router, der diese an den Ursprungs-PC überträgt.

Der Router hält auch die Internet-Zugangsdaten des Providers. Die an den Router angeschlossen PCs bekommen eine interne nach aussen hin nicht sichtbare IP-Adresse. Diese kann vom Anwender fest vergeben werden, oder vom Router automatisch.

Neben seiner Funktion als Vermittler zum Internet kann der Routerauch als Verbindungspunkt für den Datenaustausch der Computer untereinander dienen. Dazu hat er einen Hub oder Switch ins Gehäuse integriert. Somit macht er die Anschaffung eines solchen Verteilers überflüssig. Fast alle Router verfügen über eine sogenannte Firewall. Damit sind sie in der Lage, das gesamte Netzwerk nach aussen hin zu schützen.

Kaufkriterien

Router mit Modem

Router gibt es mit integriertem Modem oder ohne Modem. Router mit bereits integriertem Modem sind günstiger, sparen Platz und eine Steckdose.

Darüber hinaus muss nur ein Gerät konfiguriert werden. DSL-Router verfügen über einen integriertes DSL-Modem. Um den Router auch an DSL-Anschlüssen mit hohen Bandbreiten von 16 bis 24 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) betreiben zu können, sollte das Gerät zu dem ADSL2+-Standard kompatibel sein.

WLAN

Über ein WLAN-Funknetzwerk können Computer schnurlos vernetzt werden. DSL-Router mit WLAN-Funktion übernehmen die Funktion eines so genannten Accesspoints. Natürlich muss auch der anzuschliessende Computer WLAN fähig sein.

Funk-LAN Standard

Damit Router mit WLAN-Funktion Daten drahtlos an die angeschlossenen Rechner weitergeben können müssen diese über die entsprechenden Empfangsmodule verfügen. Inzwischen gängig sind die Standards 802.11b mit maximal 11 Mbit/s und 802.11g mit bis zu 54 Mbit/s.

Reichweite

Bei den Reichweiten-Werten von WLAN Routern handelt es sich um theoretisch erreichbare Werte; denn die Reichweite des Funksignals wird von vielen Faktoren beeinflusst. Die Übertragungsrate sinkt bei zunehmender Entfernung und durch bauliche Hindernisse wie Wände oder Decken. Wie stark die Sendeleistung abnimmt, hängt vom jeweiligen Gerät ab.

Verschlüsselung

Um den Datenverkehr über Funk abhörsicher zu machen, wird die Funkübertragung verschlüsselt. Dabei kommen verschiedene Standards zum Einsatz. Während der WEP-Standard hohen Sicherheitsansprüchen nicht genügt, gelten WPA und WPA2 derzeit als sicher. Beim Kauf ist jedoch darauf zu achten, dass auch die zum Empfang genutzten Geräte den jeweiligen Standard unterstützen.

VoIP

Wenn der Router über VoIP-Adapter verfügt, können konventionelle Telefone oder Internet Telefone angeschlossen werden. Damit kann man dann per Internet-Protokoll über den DSL-Anschluss telefonieren (Voice over Internet Protocol - VoIP).

Dies setzt natürlich einen VoIP Account mit einem Provider voraus, dessen Zugangsdaten in den Router eingespeichert werden. Router mit VoIP-Adaptern gibt es sowohl für analoge als auch für ISDN-Telefone. Die richtige Wahl hängt deshalb von den anzuschliessenden Endgeräten ab. Mit einem solchen Router kann über das Internet telefoniert werden, auch wenn der Computer ausgeschaltet ist.

Ethernet-Schnittstellen

Computer werden in der Regel über Ethernet-Schnittstellen mit dem DSL-Router verbunden. Hier können Rechner über Netzwerkkabel angeschlossen werden. Je nach Anzahl der anzuschliessenden Computer, sollte der Router über eine ausreichende Anzahl von Ethernet-Ports verfügen.

Telefon

In manchen Routern ist sogar eine Telefonanlage integriert. So können mehrere Telefone mit einem Anschluss verbunden werden.

Art und Anzahl der Anschlüsse hängen von den anzuschliessenden Telefonen (analog oder ISDN) ab. Wichtig ist, dass der Router über genügend Schnittstellen verfügt, um alle Telefone sowie Faxgeräte oder Anrufbeantworter anschließen zu können. Während für die meisten Geräte analoge Anschlüsse erforderlich sind, benötigen ISDN-Telefone eine digitale Schnittstelle (S0).

USB-Schnittstelle

Rechner, die nicht über einen Netzwerkkarte verfügen, können über eine USB-A-Schnittstelle des Routers mit dem Netzwerk verbunden werden. Über USB-B-Schnittstellen können Geräte wie Drucker oder externe Festplatten an den Router angeschlossen werden, so dass der Router als Datei- oder Printserver fungieren kann.

Firewall

Router haben bereits eine integrierte Firewall, welche alle angeschlossenen Computer vor Angriffen von außen schützt und unerlaubte Zugriffe verhindert.