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Der Scanner dient dazu, analoges Material mit digitalen Geräten nutzbar zu machen.
Texte und Bilder die nur auf Papier verfügbar sind können mit dem Scanner in den Computer eingebracht und teilweise auch in digitale Formate umgewandelt werden.
Mit dem Scanner kann der PC zum Kopierer oder zum Faxgerät erweitert werden. Das erleichtert die Kommunikation, da sich gescannte Vorlagen bequem vom PC faxen oder per Mail versenden lassen. Obendrein nehmen sie auch noch lästige Tipparbeit ab, da gescannte Textdokumente schnell in veränderbaren Text umgewandelt werden können.
Was das Preis-/Leistungs Verhältnis betrifft, ist ein Scanner eine wirklich praktische Anschaffung. Indem man Texte einscannt und mit entsprechenden Programmen umwandelt, erspart man sich lästiges abtippen von Texten.
Er hilft beim Aufbewahren und sortieren alter Fotos und vieles mehr. Für besondere Aufgaben gibt es spezielle Scanner. Bei der Wahl eines Scanners ist entscheidend, was in eine am Computer bearbeitbare Datei gewandelt werden soll.
In der alltäglichen Büroarbeit fallen immer noch viele gedruckte Dokumente an, die besser zu archivieren sind, wenn sie als Computerdatei vorliegen.
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Auflösung
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Die Auflösung wird in dots per inch (dpi=Punkte pro Zoll) und beschreibt die Detailgenauigkeit, in der Bilder eingelesen beziehungsweise ausgegeben werden. Alternativ wird die Auflösung auch in pixel per inch (ppi) angegeben.
Je höher der dpi- oder ppi-Wert, den ein Scanner erreichen kann, desto detailgetreuer ist das resultierende Bild. Eine Vorlage wird Punkt für Punkt erkannt, jeder Punkt wird digitalisiert und auf dem Monitor dargestellt.
Man unterscheidet zwischn optischer und interpolierter Auflösung.
Bei der interpolierten Auflösung handelt es sich um einen rechnerischen Wert. Bei der Interpolation wird von nebeneinander liegenden, tatsächlichen Punkten ein Zwischenpunkt errechnet. Dies bedeutet beispielsweise, dass zu der Helligkeit zweier Punkte ein Zwischenwert errechnet und als weiterer Punkt dargestellt wird.
Dies beeinträchtigt die Qualität des Scan. Deswegen sollte man sich bei der Beurteilung eines Scanners an die optische Auflösung halten.
Bei der optischen Auflösung handelt es sich um die tatsächliche maximale Auflösung, mit der der Scanner die Vorlage digitalisieren kann. Scanner-Auflösungen werden häufig in horizontaler und vertikaler Richtung getrennt angegeben. Die horizontale Ausrichtung wird als Hauptrichtung, die vertikale als Nebenrichtung bezeichnet. Bei einer Angabe von beispielsweise 2400 x 4800 dpi, ist die Angabe "2400" die Hauptrichtung (immer der zuerst angegebene Wert). Dieser ist auch die eigentlich wichtige Angabe.
Die Nebenrichtung kann vernachlässigt werden. Bei der Auswahl der richtigen Auflösung sollte man von den eigenen Ansprüchen ausgehen. Wer Bilder und Fotos immer mit einer Auflösung von 600 dpi druckt, braucht keinen Scanner, mit 2.400 dpi Auflösung. Als Richtwerte gelten für das Einlesen von Fotos 600 dpi, allerdings nur für Papierfotos. Dias benötigen die doppelte Menge, also 1.200 dpi. Möchte man diese jedoch ganzseitig ausdrucken und nicht nur mit 10 mal 15 Zentimetern Kantenlänge, sind sogar 2.400 dpi erforderlich. Auch Konstruktionszeichnungen verlangen mehr. Für sie benötigt man 1.200 dpi. Textseiten sind demgegenüber bescheiden. Sie benötigen in der Regel nicht mehr als 300 dpi. Bei sehr kleinen Buchstaben, kann auch eine etwas höhere Auflösung bis 600 dpi nötig sein.
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Farbtiefe
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Die Farbtiefe eines Scanners wird in Bit angegeben. Sie gibt an, wie viele Farbabstufungen ein Scanner unterscheiden kann. Je höher dieser Wert, desto detailgetreuer ist die Darstellung.
So können beispielsweise Scanner mit einer Farbtiefe von 10 Bit 1024 Farben, mit 24 Bit 16,7 Millionen Farben und mit 32 Bit 4,3 Milliarden Farben unterscheiden. Für den Alltagsgebrauch reichen 24 Bit normalerweise aus. Mehr Farben kann das menschliche Auge sowieso kaum wahrnehmen. Eine höhere Farbtiefe von 36 oder 48 Bit macht eigentlich nur für professionelle Anwender Sinn.
Neben der Auflösung unterscheidet man auch die maximale Dichte. Sie wird mit dem Wert Dmax angegeben. Dieser belegt, wie viele Schattierungen das Gerät zwischen dem hellsten und dunkelsten Bereich wahrnehmen kann. Je höher der Wert, desto besser. Maximalwert für tiefstes Schwarz bei herkömmlichen Scannern ist 4.
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Max. Scanformat
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Mit der Scan-Fläche geben die Hersteller an, in welcher Größe oder in welchem Format Vorlagen vom jeweiligen Scanner verarbeitet werden können. Die Angaben werden in Millimeter oder DIN-Formaten gemacht.
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Bildabtastung
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Die meisten Scanner Scanner benutzen für die Bilderfassung CCD (Charge Coupled Device)-Bildsensoren. Diese garantieren eine sehr hohe Bildqualität, benötigen jedoch eine aufwendige Optik.
Alternativ gibt es auch kleinere und günstigere Sensoren, wie z.B. CIS-(Contact Image Sensor) Bildsensoren. Geräte mit CIS-Sensoren haben eine geringere Tiefenschärfe.
Anstatt mit Kaltlicht arbeiten einige Geräten mit Leuchtdioden (LEDs). Sie haben einen geringeren Stromverbrauch und müssen sich nicht aufwärmen. Die Leuchtqualität ist gegenüber den Kaltlichtlampen etwas geringer. Da LEDs nur sehr wenig Strom benötigen, ist kein externes Netzteil nötig, die Stromversorgung kann über den USB-Anschluss erfolgen. Für professionellen Einsatz sind CIS und LED eher weniger geeignet.
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Funktionstasten
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Für eine möglichst unkomplizierte Bedienung sind Funktionstasten für Standaraufgaben sinnvoll. Mit solchen Tasten kann z.B. direct mit dem Scanner gearbeitet werden, ohne daß erst die PC Software aktiviert werden muss. Andere Tasten lösen den Kopiervorgang aus oder fügen die Vorlage dem E-Mail-Programm als Anhang bei usw.
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Scangeschwindigkeit Simplex
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Die Geschwindigkeit wird in Seiten pro Minute angegeben. Je schneller der Scanner, desto mehr Dokumente können verarbeitet werden. Gute Scanner sollten in der Lage sein, eine Vorlage in einem Durchgang zu bearbeiten. Man erkennt diese Funktion am Ausdruck Single-Pass. Mehrere Durchgänge (Multi-Pass) verlängern die Wartezeit.
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Schnittstellen
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Der Scanner muss natürlich mit dem PC kommunizieren können. In der Regel wird ein Scanner über den USB-Anschluss angeschlossen. Für das Scannen von Textdokumenten ist die USB-1.1-Schnittstelle ausreichend. Bilder erzeugen große Datenmengen. Wer häufig Bilder scannen will, sollte deshalb zu einem Gerät mit schnellem USB-2.0-Anschluss, SCSI- oder Firewireschnittstelle greifen. Ein SCSI-Scanner benötigt einen entsprechenden Anschluss am PC. Wer nicht bereits eine SCSI-Erweiterungskarte installiert hat, muss extra eine für den Scanner installieren. Eventuell liegt dem Gerät eine einfache Karte bei, so dass keine Extrakosten anfallen. USB- und Firewire-Anschluss nehmen sich nicht viel, was dei Übertragungsgeschwindigkeit betrifft. Im Gegensatz zu USB-Anschlüssen finden sich Firewire-Buchsen aber nicht an jedem Computer. Firewire-Geräte sind recht teuer.
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Stromversorgung
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Scanner mit USB Anschluss haben den Vorteil, daß Sie keine separate Stromversorgung über ein Netzteil benötigen. ;
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Software
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Scanner kommen normalerweise mit einem oder mehreren Softwarepaketen. Da ist zunächst die Software des Scanners, die alle nötigen Funktionen bietet. Sie gestattet nicht nur einen so genannten Prescan, also eine Vorschau, um den einzulesenden Bereich exakt mit der Maus eingrenzen zu können, sondern normalerweise auch einige Bildbearbeitungsfunktionen.
Meist kann man Kontrast, Schärfe und Farbsättigung schon vor dem Scan optimal einstellen, so dass später bei normalen Ansprüchen kaum noch nachträgliche Arbeit nötig ist. Eine OCR-Software kann eingescannte Texte in ein Textdokument umwandeln. OCR steht für "Optical Character Recognition" und bedeutet optische Zeichenerkennung. Sie erspart mühsames Abtippen von Texten. Die Texterkennung und Umwandlung ist recht mühsam und führt nicht zu 100% Ergebnissen.
Deswegen sind immer Nachkorrekturen notwendig. Gratisprogramme liefern hier leider oft schlechte Arbeit ab. Wer viel Text einscannen und umwandeln muss, sollte auf gute Software im Lieferumfang achten oder ein geeignetes Programm zusätzlich erwerben. Man sollte auch auf eine integrierte Rechtschreibprüfung achten. Sie deckt falsch interpretierte Textstellen schnell auf. Alternativ kann man den erkannten Text durch die Rechtschreibprüfung eines Textverarbeitungsprogramms kontrollieren lassen.
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