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Kaufberater USV

USV

Uninterruptible Power Supply auf deutsch "Unterbrechungsfreie Stromversorgung".

Sie enthält einen Akku und versorgt bei einem Stromausfall, den PC (meist Server) noch einige Minuten mit Strom, bis dieser automatisch heruntergefahren wurde.

Eine Anschaffung, die man auf jeden Fall ins Auge fassen sollte. In Gewitterzeiten kann die Stromspannunhg öfter schwanken als man gemeinhin annimmt.

Das finden die technischen Geräte nicht gerade toll.

Kaufkriterien

Arbeitsmodus

Bei den USV unterscheidet man mehrere Technologien. Online-USV (so genannte Doppelwandler oder Double Conversion) versorgen die angeschlossene Geräte ununterbrochen mit gleichmäßigem Strom und bieten so den besten Schutz. Stromschwankungen kommen bei den angeschlossenen Geräten nicht an. Online USV-Geräte sind aber auch die teuersten.

Geräte mit Offline-Technologie reichen die Netzspannung nur weiter und springen erst im Notfall ein. Bei einem starken Spannungsabfall, schaltet das System die Akkus ein. Dabei gibt es allerdings Zeitverzögerungen beim Umschalten, wobei es theoretisch zu Schäden kommen könnte. Offline Geräte sind deutlich günstiger bieten aber keinen optimalen Schutz.

Es gibt Kompromisslösungen zwischen online und offline, die guten Schutz zu günstigeren Preisen liefern. Bei Line-Interactive-Geräten leitet die USV den Netzstrom direkt an die angeschlossenen Geräte weiter. Parallel dazu werden die Akkus geladen und auf hohem Spannungsniveau gehalten. Spezielle Filter können aber Stromschwankungen schneller abfangen. Somit liefern diese Geräte gleichmäßigeren Strom als Offline-Modelle. Zudem können sie Schwankungen kurzzeitig ohne Hilfe der Akkus ausgleichen. Das sorgt für Zeitgewinn beim Umschalten auf die Akkus.

Ebenfalls zwischen On- und Offline-Technologie bewegt sich das Online Sharing. Hier sichern Überwachungsfilter und die ununterbrochene Leistungsbereitschaft der Akkus den Ausgleich der Schwankungen fast ohne Zeitverlust beim Umschalten. Die Onlie-Sharing-Technologie erkennt man auch an der Bezeichnung "AVR" (Automatic Voltage Regulator).

Leistung (VA)

Die Leistung richtet sich nach der Anzahl der Geräte die man daran anschließen möchte. Für diese Geräte muss der Bedarf an Volt-Ampere (VA) im Dauerbetrieb ermittelt werden. Diese Angabe befindet sich in der Regel auf Rückseite oder auf dem externen Netzteil des jeweiligen Gerätes. Beim Gesamtbedarf sollte man Reserven schaffen, indem man den Wert um 20 bis 30 Prozent erhöht. Damit muss mannicht mit jedem neu anzuschaffenden Gerät auch eine neue USV kaufen. Eine zu schwache USV, welche die erforderlichen Volt-Ampere nicht liefern kann, führt dazu, dass diese abschaltet wird. Damit verlieren dei angeschlossenen Geräte ihren Schutz.

Gehäuseform

19-Zoll-Gehäuse lassen sich in Serverschränke (Racks) integrieren. Alle anderen Gehäuse lassen sich auf oder unter dem Schreibtisch aufstellen.

Autonomiezeit

Die Autonomiezeit gibt an, wie lange die angeschlossenen Geräte bei Stromausfall weiterbetrieben werden können. Normalerweise bietet die USV so viel Strom wie nötig ist, um die angeschlossenen Komponenten sicher abzuschalten. Einige Geräte bieten Zeitmesser am Gerät oder per Software. Damit kann abgelesen werden, wie viel Zeit noch bleibt.

Geräuschpegel

Einige Geräte, genauer gesagt die Lüfter der Geräte, können sehr laut sein. Wer die USV nicht in einem separaten Raum installiert und auf einen leisen Arbeitsplatz wert legt, sollte auf die Lärmangaben des Herstellers achten.

Ausgangssteckdosen

Je mehr Geräte am USV angeschlossen werden, desto größer muss die Leistung der USV dimensioniert sein. Weil dies schnell zu einem Kostenfaktor werden kann, macht es Sinn, nur die wichtigsten Geräte abzusichern. Der PC muss natürlich abgesichert sein. Der Monitor ist notwendig um mit dem PC arbeiten zu können.

Kommunikation

Einige USV's können über den PC konfiguriert werden. Bei manchen USV fährt die Software den PC oder sogar ein ganzes Netzwerk herunter.