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Kaufberater Videoschnitt

Videoschnitt

Der technische Fortschritt und die damit verbundenen Möglichkeiten macht auch im Heimvideo bereich nicht Halt. Mit dem entsprechenden Equipment wird jeder zum Regisseur und zum Filmproduzenten. Sehr erfreulich ist für den begeisterten Hobbyfilmer die Möglichkeit eigene Aufnahmen im Nachhinein so aufzuarbeiten, dass ein Film dabei herauskommt, der auch für andere interessant ist.

Damit sind die Zeiten in denen man Freunde und Nachbarn mit Tausenden von Urlaubs-Dias quälen musste (hoffentlich) vorbei. Jeder kann Filme drehen und diese am PC aufarbeiten,i ndem er überflüssiges Material herausschneidet und die verbleibenden Szenen geschickt miteinander kombiniert.

Vidoschnittprogramme erlauben das leichte Auswählen und verschieben einzelner Szenen. Professionelle Übergänge von einer Szene zur nächsten und die einfache Einbindung von Musik peppen jeden Urlaubsfilm auf.

Bevor man sich die Einzelheiten des jeweiligen Programmes näher ansieht, sollte man zunächst einen Blick auf den eignen PC werfen. Videoschnittprogramme benötigen einiges an Rechenleistung, da sehr grosse Datenmengen gespeichert, angezeigt und verarbeitet werden müssen. Daher sollte ein PC möglichst viel Arbeitsspeicher mitbringen, eine ausreichend grosse Festplatte haben und auch über eine schnelle Grafikkarte verfügen. Ist dies nicht der Fall, muss bei Bedarf nachgerüstet werden. Aktuelle Rechner, sollten normalerweise in der Lage sein, den Anforderungen von Videoschnittsoftware zu genügen.

Wer heute einen PC kauft, hat meist schon alle Voraussetzungen für digitalen Videoschnitt erfüllt, vorausgesetzt, er filmt mit einer digitalen Videokamera. Moderne Rechner sind normalerweise mit genügend Arbeitsspeicher, sehr schnellen Grafikkarten und grossen schnellen Festplatten ausgestattet. Wenn dann noch ein Firewire-Anschluss hinzukommt, sind die Grundvoraussetzungen erfüllt.

Für aufwendigeren Schnitt mit mehreren Video- und Tonspuren sowie ausgefeiltere Überblendeffekte und Kamerasteuerung benötigt man aber eine gute Software. Dann wird noch eine Videoschnittkarte benötigt. Über diese wird die Videokamera mit dem PC verbunden und das Filmmaterial in den PC übertragen. Gerade bei diesen Karten gibt es sehr grosse Unterschiede. Wer viel Zeit mit der Bearbeitung von Videos zubringt, möchte auch einen grossen Monitor.

Die Arbeitsfläche auf dem Monitor wird von vielen Arbeitsfenstern eingenommen. Neben der Timeline, also dem Fenster, in dem alle Szenen miteinander kombiniert werden, gibt es auch ein Fenster, dass alle Szenen auflistet, ein weiteres Fenster mit sämtlichen Überblendeffekten sowie ein Vorschaufenster, dass das Schnittergebnis zur Kontrolle anzeigt. Je grösser also der Schirm, desto besser.