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Unter der Sammelbezeichnung Blitzgerät oder Blitzlicht werden in der Fotografie Beleuchtungseinrichtungen zusammengefasst, die für die notwendige Objektausleuchtung im Moment der Aufnahme mittels eines Lichtblitzes sorgen.
Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Blitzlichtfotografie. Zum Preisvergleich für Blitzgeräte.
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| Kaufkriterien |
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Leitzahl
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Die Leitzahl gibt die Lichtleistung eines Blitzgeräts an. Sie ist das Produkt aus dem Abstand zwischen Blitz und Motiv (in Metern) und der Blendenzahl. Über die Leitzahl kann die Entfernung zwischen Blitzgerät und dem Motiv berechnet werden, bei der der Blitz ein Bild ausreichend belichten kann oder umgekehrt bei gegebener Leitzahl und Entfernung die am Kameraobjektiv einzustellende Blende ermittelt werden. Diese Formel gilt für ein Motiv "mittlerer Helligkeit" (18% Grau, Graukarte), weicht das Motiv von dieser Vorgabe ab, muss das Ergebnis entsprechend korrigiert werden. In der Regel gilt: je höher die Leitzahl, desto stärker der Blitz.
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Kompatibilität
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Bei der Wahl des Blitzgerätes ist natürlich darauf zu achten, dass es mit mit der Kamera zusammen passt.
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Blitzfolgezeit
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Die Blitzfolgezeit wird in "Blitzen pro Sekunde" angegeben und ist ein Maß für die Geschwindigkeit eines Blitzgerätes.
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Anzeige
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Aufsteckblitze sollten über eine Digitalanzeige verfügen, auf der man Einstellungen, Akkuzustand etc. ablesen kann. Noch praktischer ist es, wenn man diese Anzeige auch per Knopfdruck beleuchten kann.
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Auto-Fokus
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Als Autofokus (AF) wird die Technik bezeichnet, die ein optisches Gerät automatisch auf das Motiv scharfstellt. Damit ein Blitzgerät auch bei sehr wenig Licht die Blende auf die Entfernung zum Motiv richtig einstellen kann, wird ein Hilflicht eingesetzt. Dabei werden rote, senkrechte Streifen mittels einer Leuchtdiode auf den Gegenstand projiziert. Beim Scharfstellen schaltet sich ein kleines extra-Licht ein, das dem Blitz bei der Entfernungsmessung helfen soll. Einige Blitzgeräte ersetzen das AF-Hilfslicht, indem sie vor dem Auslösen sehr schnell hintereinander kleine Mini-Blitze abgeben. Beim Fotografieren von Personen ist dies nicht die ideale Methode, weil diese geblendet werden.
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Automatik
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Die Automatik beim Blitzgerät stellt z.B. Brennweite und die Blitzintensität automatisch ein.
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Brennweitenbereich
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Der Brennweitenbereich ist das Maß für die Reichweite vom Blitz.
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Master/Slave-Funktion
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Mit der Master-/Slave-Funktion kann man den Blitz mit der Kamera oder mit einem zweiten Blitz koordinieren. Wenn man beispielsweise sowohl das Motiv, wie auch dessen Hintergrund mit Blitz ausleuchten möchte, kann man an der Kamera (Master) einen externen Blitz anschliessen. Dieser aktiviert sich, sobald der Auslöser betätigt wird. Somit blitz der interne Blitz das Motiv und der externe Blitz dessen Hintergrund.
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TTL
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TTL steht für "Through The Lens" und meint die Belichtungsmessung oder Fokussierung durch das Objektiv hindurch. Das Blitzgerät nutzt den gleichen Sensor wie die Kamera und misst damit exakt das Licht, das auf den Film (oder den Chip bei Digitalkameras) fallen wird. Diese Messtechnik wird häufig bei Aufsteckblitzen verwendet. Das Licht, das durch die Linse fällt, wird von einem Sensor gemessen. Diese Daten werden dann über die Kontakte im Aufsteckschuh des Blitzes an den Blitz geleitet. Daraus errechnet die Automatik dann die nötige Blitzstärke bei gegebenen Lichtverhältnissen. Diese Methode der Belichtungsmessung machen Belichtungssensoren am Blitzgerät überflüssig.
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Rote-Augen-Funktion
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Die roten Augen beim fotografieren von Menschen ud Tieren kommen daher, dass das Blitzlicht von der Netzhaut rot reflektiert wird, wenn es in einem bestimmten Winkel in das Objektiv der Kamera zurückfällt. Um das zu vermeiden, gibt es die "Rote-Augen-Funktion". In diesem Modus werden vor dem Hauptblitz ein oder mehrere kleine Blitze ausgelöst. Dadurch soll sich die Pupille etwas schließen und die rote Reflexion verringert oder vermieden werden.
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Schwenkbarkeit
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Externe Blitzgeräte sind oft schwenkbar. Damit können Motive indirekt beleuchtet werden. Das erzeugt ein weicheres Licht und eine gleichmäßigere Belichtung.
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Second-Curtain-Funktion
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Bei aktivierter "Second-Curtain-Funktion" löst ein Blitzgerät zweimal aus. Einmal, wenn die Belichtung beginnt und das zweite Mal, kurz bevor die Blende wieder schließt. Insgesamt wird bei dieser Funktion etwas länger belichtet als bei "normalen" Blitzlichtaufnahmen. Dadurch wird auch der Hintergrund eines Motivs aufgehellt, was insgesamt freundlicher und von den Farben her wärmer wirkt.
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Streuscheibe
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Mit einer Streuscheibe wird das Licht beim Auslösen ein wenig verteilt. Weil das Motiv somit nicht direkt angeblitzt wird, wirkt das Blitzlicht etwas weicher.
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Stromversorgung
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Externe Blitze benötigen eine eigene Stromversorgung. Manche können mit einem Netzgerät an eine Steckdose angeschlossen werden. Aufsteckblitze werden in der Regel mit Akkus betrieben, Studioblitze normalerweise mit Netzgerät.
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