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Das Zelt bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die Bandbreite der Aktivitäten bei denen man ein Zelt einsetzen kan, reicht vom Campingurlaub bis zur Himalaya Expedition. Deswegen ist der Einsatzzweck das aller erste Kriterium bei der Wahl der mobilen Unterkunft.
Wie bei vielen andern Produkten auch geht es bei der Wahl des richtigen Zelts hauptsächlich darum, sich erst einmal ein paar Gedanken über die eigenen Bedürfnisse zu machen.
Man unterteilt Zelte in Längs- und Querschläfer.
Bei Längsschläfer-Zelten liegt der Eingang am Kopf- bzw. Fussende des Zeltes. Weil die Zelt-Eingänge dadurch schmaler aufgebaut sind, können die Hersteller Material bei Reissverschlüssen, Stangen oder dem Moskitonetz einsparen. Die Zelte sind daher im Vergleich zu Querschläferzelten oft leichter.
Bei Querschläferzelten befinden sich die Eingänge an den Seiten der Schlaffläche. Das hat den Vorteil, dass man beim Verlassen des Zeltes nicht über andere Personen steigen muss
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| Kaufkriterien |
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Größe
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Bei der Wahl des richtigen Zeltes und vor allem bei der Größe sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen.
Neben der Zeltgröße gibt es die Breite, die Innenzeltgröße und die Zelthöhe zu beachten. Die Größe eines Zeltes wird normalerweise als Personenzahl angegeben. D.h. die Messgröße ist die Anzahl der Personen, die im Zelt unterkommen sollen. Diese richtet sich in der Regel nach der Breite des Zeltes. Man geht dabei von einem Platzbedarf von ca. 60 cm pro Person aus (Breite). Allerdings kann dieser Wert von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein. Besser ist, wenn man vor dem Kauf selber festlegt, wieviel Platz man zum schlafen haben möchte und dann einfach die Breite des Zeltes durch diesen Wert teilt.
Neben der Anzahl der Peronen und der festgelegtern Breite des Schlafplatztes hängt die richtige Größe natürlich auch von der Menge des Gepäcks ab, welches untergebracht werden muss. Die Innenzelthöhe wird wichtig, wenn man im Zelt nicht nur schlafen möchten, sondern wenn man sich auch im Zelt aufhalten muss. Dann ist es wichtig, dass man im Zelt zumindest sitzen kann. Die von den Hersteller angegebene Innenzelthöhe gibt lediglich die maximale Höhe im Zentrum des Zeltes an. Die Innezeltlänge ist die Länge der Schlaffläche.
Dabei sollte man beachten, dass diese Größe nicht unbedingt der Liegefläche entspricht, weil die Zeltwände meist geneigt sind.
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Material
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Moderne Zelte sind normalerweise aus Nylon oder Polyester.
Polyester ist etwas schwerer als Nylon und kann kann bei starkem Wind störende Flattergeräusche entwickeln. Der Vorteil von Nylon ist, dass es im Vergleich zu Polyester etwas leichter ist. Bei Nässe nimmt Nylon aber mehr Feuchtigkeit auf, sodass es dann schwerer zu tranpsortieren ist.
Zur Verbesserung der Materialeigenschaften werden Zeltstoffe beschichtet. Hier werden vor allem Silikon, Polyurethan und PVC verwendet. Durch die Beschichtung mit Silikon wird das Zelt wasserdicht und auch die Reißfestigkeit wird deutlich erhöht.
Polyurethan ist ein kältebeständiges Material, dass eine sehr hohe Wasserdichte hat. Mit diesem Material beschichtete Zelte haben daher eine besonders hohe Wasssersäule.
PVC ist im Vergleich zu den anderen Materialien besonders günstig. Dafür muss man aber Abstriche bei der Elastizität und der Haltbarkeit machen.
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Gewicht
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Wer sich auf eine Motorrad, Rad- oder Wandertouren begiebt, muss besonders auf das Gewicht achten. Bei der Gewichtsangabe wird oft unterschieden in Minimal- und Maximalgewicht.
Im Maximalgewicht ist auch Zubehör wie Heringe etc. enthalten. In Relation zum Raumangebot wiegen in der Regel Tunnelzelte am wenigsten.
Als Leichtzelt bezeichnet man ein Zelt, wenn es pro aufnehmender Person nicht mehr als 1,5 Kilogramm wiegt.
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Farbe
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Die Farbe des Zeltes ist nicht nur ein Modelement, sie beeinflußt auch die Eigenschaften. Dunkel gefärbte Modelle heizen sich schneller auf, sorgen aber im gegenzug für eine bessere Abschirmung vom Tageslicht und damit eventuell für längeren Schlaf.
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Packmaß
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Das Packmaß gibt an, wie viel Platz das zusammengepackte Zelt einnimmt. Es bezeichnet den Durchmesser und die Länge des Packsacks in Zentimetern.
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Wassersäule
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Die Wassersäule ist eine Einheit zur Messung des Drucks. Sie gibt an, wie viel Wasserdruck maximal auf einem Zelt stehen kann, bevor Wasser ins Zelt eindringt. Die Wassersäule wird in Millimetern angegeben. Ab 1.500 mm gilt ein Zelt als Wasserdicht nach DIN. 3.000 mm gelten als Minimum für den Dachbereich. Vor allem am Boden des Innenzeltes sollte der Wert sehr hoch sein. 10.000 mm sind hier Standard.
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Gestänge
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Die Qualität des Gestänges hat Einfluss auf die Windbeständigkeit und auf das gewicht des Zelts. Ein Fiberglasgestänge ist zwar billiger als ein Gestänge aus Aluminium, allerdings ist es auch zerbrechlicher. Mit einem Aluminiumgestänge kann Gewicht reduziert werden.
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Eingänge
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Mehrere Eingänge haben den Vorteil, daß sich das Zelt besser durchlüften läßt. Zum anderen ist es auch für die Personen bequemer, da man beim Verlassen vermeiden kann andere zu stören. Mehrere Eingänger verbessern auch die Aussicht (wenn sie geöffnet bleiben). Mehrere Eingänge geben eine größere Flexibilität bei Unwettern, weil man immer einen windgeschützten Ausgang nutzen kann.
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Innenzelt
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Größere Zelte haben of nochmal eine innere Aufteilung, das Innenzelt. Es handelt sich um eine interne Aufteilung, die Schlafkabinen oder Lagerraum schafft.
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Vorzelt
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Vorzelte schaffen zusätzlichen Raum, in dem z.B. Gepäck gelagert werden kann. Sie sind vom Schlafraum abgetrennt. Anzahl und Größe sind von Modell zu Modell verschieden. Sie erhöhen den Komfort, aber auch das Gewicht.
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Ausstattung
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Um den den Spaß am Zelten zu erhöhen gibt es einige Ausstattungsmerkmale auf die man achten sollte. Um eine gute Durchlüftung zu gewährleisten, sollte das Zelt über mehrere (verschließbare) Lüftungsschlitze verfügen. Um sich zu Insekten zu schützen ohne immer die Eingänge schliessen zu müssen, sollte ein Moskitonetz vorhanden sein. In manchen Innenzelten sind Taschen integriert, in denen man Gegenstände deponieren kann.
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