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Die Dunstabzugshaube ist ein Gerät zum Absaugen und Filtern der beim Kochen entstehenden Dünste, die neben Luft auch Wasser und Fett enthalten können.
Das Gerät besteht im wesentlichen aus den folgenden Teilen :
· Gehäuse
· Fettfilter (evtl. Aktivkohlefilter bei Umluftbetrieb)
· Radiallüfter
· Arbeitsplatzbeleuchtung
· und der Bedieneinheit
Technisch gesehen sind Dunstabzugshauben simpel: Ein bis zwei Filter und Lüfter, mehr nicht. Dunstabzugshauben gibt es als Ablufthauben und als Umlufthauben.
Bei der Ablufthaube werden die Dünste durch einen Fettfilter geführt und durch große Rohre aus dem Haus geleitet. Abluftgeräte haben den großen Vorteil, dass die Küchendünste ins freie gelangen und der teure Aktivkohlefilter entfällt.
Bei der Umlufthaube wird die Lust über Fettfilter und Aktivkohlefilter geleitet und dem Raum wieder zugeführt. Empfohlen für Niedrigenergiehäuser und Passivhäuser. Nachteile der Umluftbauweise liegen darin, dass der Filter zu einer Sicherheitsgefährdung werden kann, wenn er nicht regelmäßig gereinigt wird. Die Verteilung des brennbaren Fettes auf der großen Oberfläche des Filters kann z. B. bei einem Brand von Öl in der Pfanne zu einer schlagartigen Entzündung des darüber befindlichen Dunstabzuges führen.
Neuere Hauben haben Fettfilter aus Metall, die sich problemlos in der Spülmaschine waschen lassen. Bei Umluftbetrieb sorgen zusätzliche Kohlefilter dafür, dass die Abluft auch von den Gerüchen befreit in die Küche zurückgeleitet wird.
Achtung : Die Kohlefilter müssen jedes Jahr ausgewechselt werden und kosten schnell 100 Mark und mehr !
Insel- und Wandhauben sind in der Regel die Spitzenmodelle. In Breiten von 90 oder 110 Zentimetern bringen sie die besten Ergebnisse. Wer keine Oberschränke über dem Kochfeld hat, sollte zu Insel- oder Wandhauben greifen. Sie bieten ein gutes Design und verfügen auch über die Leistungsreserven, die einen leisen Betrieb ermöglichen. Bei ihnen können die Flächen und Durchmesser größer, die Filter selbst dicker und die Motoren stärker sein, ohne dass die Motoren extern untergebracht werden müssen. Experten raten zu Systemen, die mindestens 400 Kubikmeter Luft pro Stunde bewältigen und dabei wegen der Geräuschentwicklung nicht auf maximale Stufe gestellt werden müssen.
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