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Die ideale Luftfeuchtigkeit ist wichtig für die Gesundheit. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit ist schlecht für Mensch. Tier und Pflanze. Auch Möbel können unter zu geringer Luftfeuchtigkeit leiden. Da helfen Luftbefeuchter.
Bei Luftbefeuchtern unterscheidet man zwischen Verdunstern, Verneblern und Verdampfern.
Bei Verdunstern wird die Raumluft gegen feuchte Filtermatten oder rotierende Scheiben geblasen (Ventilator) und das Wasser so zum Verdunsten gebracht. Die Wärme für die Verdampfung wird der Luft entnommen. Die Raumluft kühlt sich dadurch ein wenig ab (weniger als 1°C). Weil trockene Luft mehr Feuchte aufnimmt als feuchte, ergibt sich ein gewisser Selbstregel-Effekt. Trotzdem würde die Raumfeuchte ohne Hygrostat-Regelung meist zu hoch. Um Verkeimung vorzubeugen, ist ein regelmässiger Filterwechsel sehr wichtig.
Ein Vernebler zerstäubt Wasser mechanisch ganz fein. Durch die Wärme aus der Luft verdunstet es sofort. Wird die Entkalkungspatrone nicht regelmässig gewechselt, kann sich auf den Möbeln ein Kalkniederschlag bilden. Da mit den Wassertröpfchen Bakterien direkt in die Luft gelangen könnten, ist die Entkeimung besonders wichtig.
Verdampfer erhitzen Wasser auf fast 100°C. Dadurch erfolgt ohne Luftbewegung eine starke Verdunstung.
Vorteil: einfaches Prinzip absolut keimfrei, günstig in der Anschaffung. Nachteil: der Stromverbrauch ist bis um das Zehnfache höher als bei den anderen Befeuchtertechniken. Alle Typen sollten mit Feuchteregler (Hygrostat) betrieben werden, um eine zu starke Befeuchtung zu verhindern.
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