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Der Rasenmäher dient dazu den Rasen in Form zu halten. Ein gepflegter Rasen ist ein schöner Anblick. Er verursacht allerdings auch einiges an Arbeit.
Der Rasen muss in einer Saison 20 bis 40 Mal gemäht werden, während der Vegetationsperiode von Mai bis September ungefähr einmal pro Woche.
Wer gar mt einem englischen Rasen glänzen möchte, der sollte mindestens in den wachstumsstarken Monaten Mai bis Juli zweimal pro Woche zum Rasenmäher greifen.
Da macht es schon Sinn nach einem vernünftigen Rasenmäher umzusehen und sich vor dem Kauf ein paar Gedanken zu machen. Je nach Größe und Beschaffenheit des Gartens gibt rund 300 unterschiedliche Rasenmähertypen.
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| Kaufkriterien |
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Antrieb
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Einen Handrasenmäher mit rotierender Messerspindel wird wohl nur der Besitzer eines Reihenhausgartens wählen. Die rotierenden Messer schneiden das Gras sauber wie mit einer Schere. Deshalb eignen sich diese Geräte auch für den kurzen englischen Rasen. Weiterer Vorteil sind das geringe Geräusch und die fehlenden Abgasemissionen. Handrasenmäher bieten dem Reihenhausbesitzer zudem eine Möglichkeit der körperlichen Betätigen, bei größeren Rasenflächen wird das Mähen mit dem Handrasenmäher aber schnell zur schweißtreibenden Aufgabe.
Die Größe des Rasens ist ein wichtiges Kaufkriterium. Für 20qm Rasen braucht man keinen Aufsitzmäher. Kleine Rasenflächen lassen sich mit hand- oder akkubetriebenen Geräten ganz gut bearbeiten.
Ab ca. 500 qm Rasenfläche, ist ein Elektromäher nicht mehr ganz so gut geeignet. Hier sollten eher die Benziner zum Einsatz kommen.
Ab etwa 1000 qm lohnen sich auch Aufsitzmäher. Einige Aufsitzmäher können im Winter zu Schneepflügen umgebaut werden.
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Mähsystem
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Rasenmäher gibt es mit Sicheln bzw. Messern (d.h. rotierende Klingen) oder mit Spindeln.
Bei Spindelmähern (die in Deutschland nicht sehr verbreitet sind) dreht sich eine mit Messern besetzte Walze - Spindel genannt - an einem feststehenden Gegenmesser vorbei. Wie bei einer Schere wird der Grashalm erfasst und abgeschnitten. Der Spindelmäher schneidet sehr sauber und fein, und deutlich tiefer als ein Sichelmäher. Deswegen ist er in England und beim "englischen Rasen" sehr beliebt.
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Leistung
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Die Leistung sollte abgestimmt sein auf die Anforderungen, die setzt sich zusammen aus Größe und Beschaffenheit der zu mähenden Fläche, sowie dem eigenen Verhalten. Wer nicht regelmäßig mäht hat es möglichweise mit hohem und eventuell auch feuchtem Gras zu tun. Dementsprechend höher sollte die Leistung des Rasenmähers sein.
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Geräuschentwicklung
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Der laufende Rasenmäher gehört für die meisten Menschen nicht unbedingt zu den schönsten Geräuschen. Damit man den Nachbarn nicht zu sehr auf die Nerven geht, sind "mäherfreie Zeiten" vorgeschrieben.
Wer sich selbst und den Nachbarn nicht zu sehr auf die Nerven gehen will, der sollte sich vor dem Kauf auch mit der Lautstärke des gewünschten Gerätes beschäftigen. Es gibt speziell konstruierte extrem leise Elektro Rasenmäher.
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Schnittbreite
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Je größer die Schnittbreite ist, desto schneller geht die Arbeit voran, aber auch desto schwerer, unhandlicher und teurer sind die Geräte.
Die Schittbreite gibt Auskunft darüber wieviel Rasen auf einmal entfernt wird. Generell gilt, daß je größer der Rasen, desto größer sollte die Schnittbreite sein. Je höher die Schnittbreite desto größer der Rasenmäher. Größere Rasenmäher bieten i.d.R. auch eine bessere Ausstattung (z.B. größere Fangkörbe).
Auf der anderen Seite gilt jedoch : je größer der Mäher, desto schwerer wird er und desto schwieriger ist er zu verstauen. Große Schnittbreite bedeutet deswegen normalerweise auch geringere Handlichkeit. Die wird besonders störend, wenn auf der Rasenfläche auch Bäume oder Sträucher stehen, die umfahren werden müssen. Wählen Sie Ihren Rasenmäher grundsätzlich so, dass er zu Ihrem Rasen passt.
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Radantrieb
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Bei einigen Rasenmähern werden die Laufräder angetrieben. Die ist besonders gut fürs Mähen am Hang. Angetriebene Räder ersparen das Schieben.
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