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Babyfone helfen Babys und Kinder zu überwachen ohne ständig präsent sein zu müssen.
Sie bestehen aus zwei Teilen. Ein Sendegerät (Kindeinheit) und ein Empfänger (Elterneinheit). Man unterscheidet zwei Bauarten. Drahtlos per Funkübertragung oder drahtlos über das bestehende Stromnetz.
Bei den stromnetzgebundenen Geräten werden Eltern- und Kindeinheit an die Steckdose angeschlossen. Die Übertragung über den Stromkreis funktioniert allerdings nur, wenn Sender und Empfänger sich im selben Stromkreis befinden. Dies ist in modernen Wohnungen oder Häusern meist nicht der Fall, da es dort mehrere getrennte Stromkreisläufe gibt. Ein Nachteil ist die beschränkte Mobilität, da der Empfänger auch am Stromnetz angeschlossen sein muß. Die Geräusche werden über das Stromnetz mit einer Frequenz von 100 KHz, bzw. 115 KHz übertragen. Bestimmte Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Fernsehgeräte oder Waschmaschinen können Geräuschstörungen verursachen.
Bei Babyfonen mit Funktechnik erfolgt die Sprachübertragung über Funkwellen. Babyphone verwenden hierfür das lizenzfreie ISM-Band, was auch für zahlreiche andere drahtlose Anwendungen benutzt wird: z.B. Garagentoröffner, WLAN, Bluetooth, CB-Funk, medizinische Geräte, Funkkopfhörer usw. Dadurch kann es zu Überlagerungen und Störungen kommen. Ein Großteil der Modelle arbeitet mit einer Sendefrequenz von 40 MHz, was auch in Fernbedienungen für Modellflugzeugen eingesetzt wird. Andere Geräte arbeiten mit einer Sendefrequenz von 27 MHz bzw. 433 MHz, die eventuell durch CB-Funker oder Garagentoröffner gestört werden können. Um Störungen zur vermeiden bzw. abzustellen, kann man alternativ zwischen zwei Kanälen wählen, zusätzlich gibt es eine Codierung von Sender und Empfänger über einen nicht hörbaren Pilotton, welcher permanent vom Sender ausgestrahlt wird, das Empfängergerät springt nur an, wenn es Signale von einem Sender mit dem ausgewählten Pilotton erhält. So können z.B. Konflikte mit anderen Babyfonen in einem Mehrfamilienhaus vermieden werden. Inzwischen gibt es einen Frequenzbereich, der in ganz Europa nur für Babyfone reserviert ist: 864-865 MHz. Die maximale Sendeleistung in den oben aufgeführten Frequenzbereichen ist auf 10 mWatt beschränkt. Die Reichweite der Geräte wird mit z.T. mit mehreren hundert Metern angegeben.
Darüberhinaus gibt es Walkie-Talkies mit Babyfon-Funktion. Sie arbeiten im Bereich des PMR-Bandes mit einer Frequenz von 446 MHz, welcher in Europa für den privaten Kurzstreckenfunk freigegeben ist. Bei diesen Geräten kann man in der Regel zwischen 8 Kanälen wählen, die maximale Sendeleistung beträgt 500 mW. Durch eine stimmgesteuerte Aktivierung des Gerätes (VOX-Funktion) kann es als Babyfon genutzt werden. Über die Reichweitenkontrolle steht der Sender ständig mit dem Empfänger in Verbindung. Die Reichweite der Geräte geht bis zu 5 km.
Neuerdings sind auch Geräte auf dem Markt, die mit dem DECT-Standard arbeiten, der eigentlich bei schnurlosen Telefonen eingesetzt wird. Diese senden auf einer Frequenz von 1880 MHz und mit einer maximalen Leistung von 250 mWatt. Diese Modelle haben eine bessere Übertragungsqualität und sind weniger störanfällig. Es stehen 120 Kanäle zur Auswahl. Genau wie die DECT-Telefone senden diese Babyfone permanent.
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Sendeleistungs-Einstellung
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Wenn der Abstand zwischen Sendegeräte und Empfang gering ist, braucht man auch keine unnötige Funkbelastung. Geräte mir einstellbarer Sendeleistung dienen der Reduzierung von Elektrosmog.
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Geräuschaktivierende Einschaltautomatik
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Es gibt Modelle, die erst dann anfangen zu senden, wenn der Geräuschpegel eine bestimmte Lautstärke übersteigt. Diese Geräte sind praktischer als Geräte, die permanent senden. Unnötige Störungen werden so vermieden.
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