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Die ursprüngliche Funktion eines Handys, möglichst überall erreichbar zu sein und auch andere mobil zu erreichen, ist mittlerweile schon lange nicht mehr das Hauptkriterium, nach welchem ein Handy ausgewählt wird.
Ein Handy soll gleichzeitig noch viele weitere Funktionen erfüllen, wie z.B. Fotos aufzunehmen, Videoclips zu spielen, Internetzugang verschaffen und SMS oder MMS verschicken. Aus diesem Grund sollten beim Kauf eines neuen Handys verschiedene Faktoren mit berücksichtigt werden.
Auch beim Handykauf gilt : Zuerst sollte man sich intensive Gedanken darüber machen, was man mit dem Handy eigentlich will, die Bandbreite ist groß und reicht vom reinen Telefonapparat bis zum „Taschenbüro“ mit dem man Fotos machen und Musik hören kann.
Man kann Handys nach verschiedensten Kriterien klassifizieren. Es gibt Einsteigermodelle, Mittelklasse und High-End Geräte. Nach dem Mobilfunkstandard unterscheidet man UMTS, GPRS und GSM Handys. Nach den Features und dem Einsatzzweck unterscheidet man zwischen Fotohandys, Smartphones etc. Diese Begriffe sind unter den Kaufkriterien erklärt.
Da Handys in Deutschland subventioniert werden können, steht vor dem Kauf natürlich auch die Frage, ob man ein reines Handy kauft, oder einen Handyvertrag abschließt, bei dem man ein kostenloses oder günstigen Handy dazubekommt.
Deswegen untergliedern wir in diesem Kaufberater Handys der Einfachheit halber nach Handys mit Vertrag und Handys ohne Vertrag. Die Kaufkriterien für das Gerät ändern sich dadurch natürlich nicht. Es erlaubt uns aber auf die Problematik des richtigen Handyvertrages auch noch näher einzugehen.
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| Kaufkriterien |
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Frequenz
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Das eigene Handy ist unter anderem auch deswegen so praktisch, weil man es mittlerweile fast auf der ganzen Welt nutzen kann. Dies liegt daran, dass Hersteller und Interessenverbände mit dem GSM (Global System for Mobile Communications) frühzeitig für internationale Standards gesorgt haben. Im GSM Bereich gibt es vier Frequenzen (gemessen in Mhz). Wenn Sie Ihr Handy auch ausserhalb von Deutschland nutzen wollen, sollte es in der Lage sein auch auf den Frequenzen zu senden und zu empfangen die in dem jeweiligen Land genutzt werden. Die vier unterstützten Frequenzbereiche betragen 850 und 1900 MHz' (in den USA genutzt) und 900 und 1800 MHz, die in den meisten restlichen Ländern der Welt verwendet werden (Europa und Asien). Es gibt sogenannte Dualband, Tri-Band und Quadband Handys. In Europa ist üblicherweise ein Dualband-Handy (900 und 1800 MHz) ausreichend. Wer viel in Amerika unterwegs ist und relativ problemlos mit seinem deutschen GSM Handy telefonieren will, sollte über ein Quadband Handy nachdenken.
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Sprechzeit
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Die Sprechzeit ist die Zeitspanne, die man aktiv zum Telefonieren nutzen kann, während das Handy über Akkuleistung verfügt. Hier gilt natürlich, je länger desto besser.
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Stand-by Zeit
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Unter Standby Zeit versteht man die Zeitspanne in der sich ein Akku entlädt, wenn nicht gesprochen wird. Auch hier gilt je länger desto besser, speziell wenn man nicht immer die Möglichkeit hat sein Handy neu aufzuladen.
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Display
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Das richtige Display hängt von der Funktion des Handys ab. Wenn man sich Foto und Videos und MMS ansehen möchte, sollte das Display sollte eine möglichst gute Auflösung haben. Wichtig ist die Farbdisplay-Auflösung auch dann, wenn man Wert auf den mobilen Internet-Zugang legt. Deshalb sollte das Display möglichst kontrastreich sein. Wenn die Qualität der Augen nachlässt, sollte die Größe des Displays als Kaufkriterium mit herangezogen werden.
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Vibrationsalarm
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Wer andere mit dem Geklingel seines Handys nicht stören möchte, aber trotzdem wissen muss wenn Anrufe oder Nachrichten eintreffen, oder wer möglicherweise das Läuten des Handys nicht immer hört (aufgrund lauter Umgebung oder Schwerhörigkeit) der sollte auf einen Vibrationsalarm Wert legen. Das Handy fängt an in der Hosentasche zu vibrieren, so dass man Anrufe "spürt" bevor man sie hört.
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T9 Texteingabehilfe
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Auf der normalen Handytastatur ist jede Taste mit mehreren Zeichen belegt. Die T9 Funktion ermöglicht es durch einmaliges Drücken einer Taste den gewünschten Buchstaben schneller zu erhalten. Durch eine automatische Worterkennung versucht diese Hilfe das Wort selbstständig zu finden und bietet verschiedene Alternativen an. Dadurch wird das Verfassen von nachrichten erheblich vereinfacht. Wer viel SMS verfasst, sollte auf dieses feature keinesfalls verzichten.
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Sprachsteuerung
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Die Sprachsteuerung erlaubt es durch Sprechen Funktionen auf dem Handy auszuüben. Zum Beispiel können spezielle Kontakte aus dem Telefonbuch über die Sprache ausgewählt werden, wenn zuvor eine entsprechende Zuweisung getroffen wurde. Deshalb ist dies beispielsweise auch beim Gebrauch der Freisprecheinrichtung im Auto sehr sinnvoll.
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Organizer Funktionen
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Mit dem Handy kann hat man die wichtigsten Bürodaten immer dabei haben, sofern das Gerät über die entsprechende Software verfügt. Mit dem Handy hat man eine Uhr, einen Wecker, einen Terminkalender, einen Taschenrechner immer am Mann. Wer die Datenbankfunktionen wie Adressbuch und Terminkalender viel nutzen möchte, der sollte allerdings darauf achten, dass das Handy am Computer angeschlossen werden kann, denn eine Eingabe von Terminen oder Aufgaben über die Handytastatur ist ein mühsames Unterfangen. Im Idealfalle verfügt das Handy über eine Software, die mit computergestützten Office Programmen (z.B. outlook) kompatibel ist. Wer nicht nur auf Informationen zugreifen möchte, sondern richtig mit dem Handy arbeitet, der sollte auf ein sogenanntes Smartphone zurückgreifen. Das Smartphone (auch: PDA-Phone) ist ausgelegt auf die Organisation des beruflichen Alltags. Idealerweise ist es mit UMTS oder W-LAN für schnellstmöglichen Datenaustausch ausgestattet. Es bietet die Möglichkeit im Internet zu surfen. Ein großes Display erlaubt das Anzeigen von Bildern und Webseiten, einige verfügen über Touchscreen. Die Tastatur entspricht der einer Schreibmaschine. Außerdem bieten Sie von hause aus eine breite Palette von Organizer-Funktionen. Einige Smartphones erlauben sogar das Betrachten und Bearbeiten von Word- und Excel-Dokumenten. ;
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Spiele
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Wer viel Zeit mit Warten verbringt, (Bus, Bahn etc.) kann sich die Zeit mit dem Handy beim Spielen vertreiben. Dann ist es natürlich wichtig ein Modell zu wählen für welches viele Spiele zur Verfügung stehen. Auf vielen Handys sind bereits einige Spiele vorinstalliert.
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Freisprechfunktion
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Diese ermöglicht es z.B. im Auto telefonieren zu können ohne dabei das Handy an das Ohr halten zu müssen, was mittlerweile in vielen Ländern sowieso verboten ist. Wer also viel Im Auto telefonieren möchte benötigt deise Funktion. Sie lässt sich oftmals nachrüsten, ist aber heute auch bei den meisten Handys schon integriert.
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Telefonbuch
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Wichtig am Telefonbuch ist die Kapazität. Je mehr Nummern Sie speichern können, desto bequemer wird das Telefonieren.
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e-mail client
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Ein Email Client ist ein Programm auf dem Handy, mit dem Sie Ihre E-Mails auch unterwegs abrufen, lesen und verschicken können. Einige dieser Clients können auch Anhänge verschicken wie z.B. Fotos, die mit der Handykamera geschossen wurden. Mit der Möglichkeit e-mails über das Handy zu empfangen ist man nicht immer auf seinen Computer angewiesen.
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Datenformate
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Es gibt mittlerweile mehrere Möglichkeiten mit dem Handy Daten übertragen. Da ist zunächst der Short Message Service, kurz SMS. Per SMS lassen sich Textnachrichten von maximal 160 Zeichen per Handy verschicken. Die Weiterentwicklung von SMS ist der EMS ( Enhanced Messaging Service). In den Text können kleine vordefinierte Grafiken und Töne eingebunden werden. Das Handy des Empfängers muss dazu ebenfalls EMS-fähig sein. Dieser Service ist jedoch nicht zu vergleichen mit der MMS . Mit dem MMS (Multimedia Message Service) können Nachrichten an andere MMS-fähige Handys (oder an E-mail-Adressen) gesendet werden, die nicht nur Texte, sondern auch Fotos und je nach Gerät auch Töne, Sprachaufnahmen und Videos enthalten können. Die Größe der Dateien ist begrenzt (meist auf 100 Kilobyte), die meisten Handys bringen Fotos, Videos etc. automatisch auf die richtige Größe. Mit einigen Handys lassen sich Faxe verschicken. WAP (Wireless Application Protocol) ermöglicht eine Art mobiles Internet mit verschiedenen Diensten. So kann man z.B. Nachrichten lesen, Zugverbindungen abfragen oder Spiele und Klingeltöne herunterladen. Die neuste Generation dieser Technik heißt WAP 2.0. Handys, die WAP 2.0-Seiten darstellen können, bieten mehr Multimedia und bessere Navigation im mobilen Internet.
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Übertragungsstandard
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Wer vorhat nicht nur zu telefonieren, sondern auch viele Daten übertragen möchte (z.B. surfen im Internet, MMS) der sollte sich mit den verschiedenen Übertragungstechniken etwas näher auseinandersetzen. An Übertragungstechniken stehen dem Käufer gängige GPRS oder auch UMTS-Handys zur Verfügung. Diese ermöglichen eine, zumindest relativ gesehene, schnelle Datenübertragung. Weiterhin wird dadurch, aber auch durch den Gebrauch von WLAN-Techniken, das Versenden und Empfangen von MMS ermöglicht, sowie der Zugriff auf das Internet. Es würde zu weit führen hier auf die einzelnen Standards detailliert einzugehen. Nähere Informationen zu den verschiedenen Techniken, den Vor- und Nachteilen gibt es bei: http://www.teltarif.de/mobilfunk
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Schnittstellen
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Das gängige Handy ist mit einer Infrarot-Schnittstelle oder aktueller auch mit einer Bluetooth-Funktion ausgestattet, die den drahtlosen Daten- Versand ermöglicht oder auch über Kabel die Verbindung durch USB-Anschluss herstellen lässt. Dadurch können Daten, wie beispielsweise Fotos oder Musik übertragen werden. Eine reibungslose Kommunikation mit dem PC ist vor allen Dingen da wünschenswert, wo das Handy in seiner Funktion als Datenspeicher genutzt wird. D.h. wer viele Adressen, Termine usw. auch mit dem Handy verwalten möchte, der sollte sicherstellen, dass die Dateneingabe am PC erfolgen kann. Bluetooth ist bei Auto Freisprechanlagen eine feine Sache, weil die Freisprechfunktion auch dann funktioniert, wenn das Handy nicht in die Dafür vorgesehene Halterung eingeklinkt ist.
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Kamera
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Auch die HandyCams entwickeln sich ständig weiter. Neben höheren Auflösung bieten diese mittlerweile auch Funktionen wie Autofocus und Zoom. Damit erhöht sich die Qualität der Bilder fürs schnelle Foto zwischendurch. UMTS Handys ermöglichen Videotelefonie.
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mp3-Player
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Neben der Fotografie und der Möglichkeit zum spielen, entwickelt sich das Handy auch zum Entertainment Center. Damit das Handy zum ernst zu nehmenden Mp-3 Player wird, muss es eine gute Soundqualität bieten und sollte über genügend Speicher verfügen, damit genügend Musik geladen werden kann. Darüberhinaus sollte die Software das Abspielen der Titel ordentlich regeln, d.h. Titel tags, die Möglichkeit Songs zu ordnen usw. Ein gutes Music-Handy unterstützt MP3, AAC, AAC+ und WMA-Multimedia-Features. Zur besseren bedienbarkeit dienen Tasten zur Player-Bedienung steigern den Bedienkomfort.
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Größe und Gewicht
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Es ist schon praktisch, wenn man sein Handy in der Hemdentasche oder der Hosentasche mitnehmen kann. Die Zeiten wo man "Backsteine " mit sich herumschleppen musste sind zum Glück auch vorbei und man könnte meinen je kleiner desto besser. Das gilt allerdings nur so lange, bis man versucht mit großen Fingern und nicht mehr ganz so guten Augen kleine Tasten zu bedienen (speziell beim "simsen"). Deswegen sollte man sich mit der Größe des Handys vor dem Kauf durchaus ein wenig beschäftigen. Die sgilt vor allem dann wen man sich auf dei Basisfunktionen (Telefonie, SMS) beschränken möchte.
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Videorekorder
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Die Weiterentwicklung des Kamera Handys, ist das Handy mit eingebautem Videorekorder.
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